Die Entstehungsgeschichte der Ko-fi Schiffskatzentaverne 1

Die Servicemiezen der Taverne
Whiskey, Sherry und Brandy

Vielleicht fragt ihr euch ja, warum ich vor rund 9 Monaten die Schiffskatzentaverne eröffnet habe. Immerhin, alles über das inzwischen schon sehr komplexe Rotbartsaga-Buchprojekt hatte ja bislang sein Zuhause auf diesem Blog. Infos und Hintergründe, Aktionen und News von Jonny und dem Schiffskater Pixie-Buchprojekt findet ihr u.a. im Blog „Forscher, Katzen und Kanonen“. Meine „Abteilung“ Umwelt-, Artenschutz, tierliche Kulturgeschichte mit den dazugehörigen Buchprojekten hat inzwischen seinen Platz im Blog Katzenkultur gefunden und selbstverständlich betreibe ich auch einen persönlichen Autorenblog, auf dem ich nicht nur meine Gedanken zur Buchwelt zum Besten gebe, sondern natürlich auch meine Bücher vorstelle.

Wie ihr seht, ist bei mir alles schön geordnet, alles hat seinen Platz, wäre da nicht der Faktor Fantasie.

Bereits beim ersten Band der Rotbartsaga schwirrte mir der Gedanke an die Klabautermiezen durch den Kopf, jenem Pendant zu den Klabautermännern, die in keiner Seemannsgeschichte des Segelschiffzeitalters fehlen dürfen. Natürlich sind die Klabautermiezen in der Rotbartsaga ebenfalls Erscheinungen, die eher in die Welt des Aberglaubens und des fein gesponnenen Seemannsgarns gehören, denn die Reihe um den legendären Schiffskater ist ja ein gut recherchierter historischer Roman mit fiktiven samtpfotigen Protagonisten. Doch in meinem Kopf entwickelten sich die vierbeinigen Schiffskobolde vom sorgfältig kalkulierten dramaturgischen Kunstgriff zu eigenständigen und -willigen Persönlichkeiten, die zu kontrollieren außerhalb des Buchprojektes nicht mehr in meiner Macht stand. Doch die Vorstellung, die Klabautermiezen, zu denen sich bald auch noch die Klabauterratten gesellten, könnten sich meiner Fantasie entziehen, war für mich außerordentlich beunruhigend und diktierte mir bereits im Jahre 2014 folgende kleine und sicherlich recht grob gestickte Nebenstory „Die Klabautermiez“ in die Tastatur.

Abgesehen von der Begegnung Rotbarts mit der mächtigen „Alten“ auf seiner ersten Reise (Band 2, Schiffbruch vor Sumatra) trieb die Klabautermiez aufgrund der intensiven Arbeit am Buch halbwegs unbeachtet eher in meinem mentalen Hinterstübchen ihr Unwesen. Doch lange sollte das nicht so bleiben, spätestens als nach unseren eigenen Katzen die ersten realen Vorbilder der Rotbartcrew über die Regenbogenbrücke gegangen waren, machte die mächtige Klabautermiez wieder auf sich aufmerksam, indem sie ihre Schützlinge in ihrem Reich willkommen hieß.

Fortsetzung folgt mit „Rotbarts Klabautermiezen“

Kategorien: Tavernenstory | Ein Kommentar

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