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freier Journalist, Buchautor

Die Katzengangs von Batavia

Die Kaaimans Gang

Die Kaaimansgang kontrollierte die östliche Stadt zwischen Stadtmauer und dem Ostufer der Tygers Gracht. Dazwischen, Parallel zur Tygers Gracht, lag die Kaaimans Gracht, die Namensgeberin der Gang. Östlich der Kaimaans Gracht waren die Häuser und Werkstätten der Handwerker und die Baracken der Sklaven gelegen. Zwischen Kaaimans- und Tygers Gracht lagen die Residenzen und Gärten der wohlhabenden und angesehenen Bewohner Batavias, überwiegend Ratsmitglieder und Kaufleute, darunter auch Chinesen und Malaien .

Die Tygers Gang

Die Tygers Gang verdankte ihren Namen der Tygers Gracht. Ihr Revier erstreckte sich bis zum Ostufer des Großen Flusses und wurde, ebenso wie das Kaaimans-Gang nach Norden hin von einem Stichkanal begrenzt, der sich vom Großen Fluss bis zur Stadtmauer erstreckte . Hier wohnten etwas weniger wohlhabenden Bewohner aus allen Teilen Indonesiens, aber auch Chinesen und Holländer. Öffentliche Einrichtungen wie Kirchen, Hospital, Arbeitshäuser waren dort vor allem im südliche Teil des Quartiers zu finden.

Die Chineser Gang

Westlich des Großen Flusses bis zur westlichen Stadtmauer und im Norden bis zum Kanal, der auf gleicher Höhe wie der Stichkanal des östlichen Stadtteils verläuft, hatten sich vor allem Chinesen niedergelassen. Auch im Revier der Chineser Gang befinden sich öffentliche Einrichtungen  wie beispielsweise das Siechenhaus.

Die Kali Besar Gang

Kali Besar ist die Malaiische Bezeichnung für das Viertel, das sich nördlich an das Chineser-Quartier anschloss. Hier fanden sich vor allem die holländische und die chinesische Werft und nicht zuletzt der Fischmarkt mit der nahegelegenen Katzenspelunke von Samira

Die Vesting Gang

Das Revier der Vesting Gang umfasste wie der Name schon sagt die im Nordosten an der Küste gelegene Festung Batavia und die Areale, die sich um die Festung herum zwischen Stichkanal der östlichen Quartiere und dem großem Fluss erstreckten. Die Festung beherbergte die großen Lagerhäuser, das V.O.C. Kontor, den Sitz des Gouverneurs und die Garnisonen und eine eigene Katzentaverne. An der Festung war auch der Warenumschlagplatz bzw. Hafen der V.O.C. angesiedelt. Von daher war die Taverne üblicherweise der erste Anlaufpunkt für vergnügungssüchtige Schiffsfeline.

Wer seinen Stubentiger zum Mitglied einer der Gangs machen möchte, schaue mal auf die Facebook_Rotbartsaga-Seite: https://www.facebook.com/rotbartsaga

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Batavia

Rotbart ist nun in Batavia gelandet. Hier müssen er und seine Kumpels eine ganze Zeit verbringen, bevor es an die Rückreise geht. Wirklich langweilig wird es den Samtpfoten dabei sicher nicht werden. Die Karte zeigt die Reviere der verschiedenen Katzengangs, die sich über das Stadtgebiet Batavias verteilen. Und natürlich sind auch Tasmans Anwesen und Samiras Taverne verzeichnet. Nach und nach werden sicher weitere Orte hinzukommen, die mit Rotbarts Abenteuern in Verbindung stehen.

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Geschafft, Rotbart ist in Batavia eingetroffen

Geschafft! Der zweite Teil der ersten Reise ist geschrieben. Rotbart und Freunde haben Batavia erreicht. Nun beginnt die Arbeit am dritten Teil, der Rückreise nach Holland. Hier aber erst mal der letzte Text zum zweiten Teil:

#cats Rotbarts Jungspund – Abschied von Freunden – Ankunft in Batavia: Schiffbruch vor Sumatra Folge 75 – heute erschienen:
http://www.fortschrift.net/wolfgang-schwerdt-schiffbruch-v…/

… „Du solltest dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du einen Schüler hast, ob du nun willst oder nicht“, gurrte Großtatze, „denk daran, Seetiger konnte sich dich auch nicht aussuchen.“
Eigentlich hatte Rotbart Seetigers Bruder um einen Rat gebeten, wie er sich des kleinen Klettenkaters auf freundliche Art wieder entledigen könnte und so empfand er Großtatzes Antwort nicht gerade als hilfreich. Andererseits erfüllte ihn der Vergleich mit einem gewissen Stolz. Je länger er darüber nachdachte, desto mehr dämmerte ihm, dass er jetzt tatsächlich zu den echten Schiffskaterlegenden gehörte, jenen gestandenen Bordfelinen wie Grotebroer oder auch Großtatze selbst, deren Erfahrungen es Wert waren, an die nächste Generation der Schiffsfelinen weitergegeben zu werden. …

El Mariniero und seine Crew sind ihrem Kapitän Visscher auf die Azie Koniginen gefolgt. Verstekelings Bitte, mitfahren zu dürfen, wurde von den beiden schwarzen Ladies ausdrücklich abgelehnt!

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Angemustert: Samira und Sharky

Und wieder sind zwei neue Katzentiere zur Rotbartsaga-Crew hinzugekommen. Wie immer ganz besondere und bezaubernde Wesen, die ich hier gerne in Wort, Bild und mit realer und fiktiver Kurzvita vorstelle:

Susi – Samira

Susi ist eine 13-jährige dreifarbige Glückskatze. Als ihr Herrchen verstarb, lebte sie mehrere Tage allein in der Wohnung, bis sie von der Katzennothilfe aufgenommen wurde. Susi ist eine ruhige Katze und Einzelgängerin. Da sie ihr Leben mit dem verstorbenen Herrchen geteilt hatte, ist sie auf Männer fixiert. Und so wurde Susi auch wieder an einen alleinlebenden Mann vermittelt!

Als Samira führt die Schöne Katzendame in der Rotbartsaga eine Katzenspelunke auf Batavia. Die hat sie auf dem Fischmarkt eingerichtet, wo ihr zweibeiniger Freund sein Domizil hat. Auch wenn sie sich den einkehrenden Schiffskatzen und vor allem -katern gegenüber sehr gut zu behaupten weiß und als recht unnahbar gilt, hat sie doch ein großes Herz. Und so hat sie nicht nur die kleine Echna als Waise im Alter von gerade einmal fünf Wochen aufgenommen und liebevoll großgezogen, bis sie im Alter von eineinhalb Jahren auf einem Schiff angeheuert hat. Auch das Katerchen Sharky, hatte sie adoptiert und ist ihm seitdem eine liebevolle Ziehmutter.

Sharky

Sharky ist ein ca. 5 Wochen junges Katerchen. Da er bei der Geburt krank und schwächlich war, wurde er von den 3 Geschwistern von der Zitze des Muttertiers verdrängt. Mutter und Wurf wurden von der Katzennothilfe aufgenommen. Sharky wird getrennt von Mutter und Geschwistern per Hand aufgezogen. Das Katerchen ist quirlig und temperamentvoll wie alle gesunden Katzenbabys. Derzeit hat Sharky hat eine Erkältung, die inzwischen zwar besser geworden aber noch nicht ganz ausgeheilt ist.

In der Rotbartsaga ist Sharky von seiner Mutter und den Geschwistern durch unglückliche (aber in jener Zeit beinahe alltägliche) Umstände getrennt worden. Er wäre jämmerlich zugrunde gegangen, wenn ihn Samira, die Katzenspelunkenbetreiberin von Batavia, nicht zwischen stinkenden Fischabfällen entdeckt und bei sich aufgenommen hätte. Sharky ist ein außerordentlich munteres Kerlchen und als Rotbart 1655 nach langer Irrfahrt durch die indonesische Welt Samiras Spelunke betritt, wird der Rote schnell zum Idol des gerade einmal zweimonatigen Katerchens.

Vielen Dank an Jörg für die Auswahl der Mitreisenden und die Katzenfotos als Vorlagen für die Illustrationen .

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Rotbart & Friends auf Sumatra

Hallo liebe Mitreisende, schaut mal, ein echtes Flugblatt aus dem 17. Jahrhundert über meine erste Reise. Hat mein geistiger Schöpfer auf dem Dachboden von Carlszoons Cottage gefunden. Ehrlich, kein Seemannsgarn, ich schwörs , ich war ja schließlich selbst dabei. Und wers nicht glaubt, der kann ja mal in eine der angesagtesten Katzenspelunken der Welt gehen. Da werden die Geschichten über unsere unglaublichen Abenteuer immer noch mit größter Ehrfurcht gemaunzt. Wie, was, ihr könnt kein kätzisch . . . . . ach, dann müsst ihr eben die Zweibeinerbücher lesen. Auch da steht nichts als die Wahrheit, die reine Wahrheit drin. kein Seemannsgarn, so wahr ich Schiffskater Rotbart bin, der größte aller seefahrenden Samtpfoten . . . sagt jedenfalls mein geistiger Schöpfer und dann muss es ja stimmen.

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Fare well kleiner Flori

Mit gerade einmal knapp vier Jahren ist der kleine Flori über die Regenbogenbrücke in das Reich der Klabautermiez übergesiedelt. Als er von unserer Freundin völlig verwahrlost im Dorf gefunden wurde, dürfte er gerade einmal zwei Wochen alt gewesen sein. Flori war immer ein wenig sonderbar mit seiner fehlenden Unterlippe, dem herausgestreckten Zünglein und seinen eigenwilligen Bewegungen. Als körperlich zurückgebliebener liebenswerter Kerl, der wahrscheinlich seit Geburt auch an einem Herzfehler litt, fand er Aufnahme in die bereits vorhandene Katzengruppe und führte ein katzengerechtes, glückliches Leben. Letzte Woche legte er sich zum letzten mal auf seinen Lieblingsplatz, die Veranda des gegenüberliegenden Hauses und folgte für immer seinen Träumen ins Reich der Klabautermiez.
Mit seiner Mitgliedschaft in der Rotbartcrew wird er nicht nur uns, die wir ihn persönlich kennenlernen durften, immer in Erinnerung bleiben. Noch hat er kein Abenteuer in der Rotbartsaga bestanden, trotzdem gibt es bereits sein Schiffskatzen- Heldenportrait samt Schiffskater-Vita. Und einen Einsatz in der Rotbartsaga-Marketingableitung hat er mit seinem Auftritt für Captn’s Cat auch schon hinter sich.

Fare well kleiner Kater

Schiffskatzen-Vita von Flori alias Flori die Waise

„Klabauterkatzen sind cool.“
Der kleine Kater wurde von der Rotbartcrew bei der Suche nach der Klabautermiez als kleines Waisenkätzchen irgendwo in den Zwischenwelten aufgefunden. Die Gruppe der Katzenmannschaft die den Fliegenden Holländer gekapert hatte, nahm den Kleinen auf und wurde dadurch zu seiner Familie. Als Zwischenweltkätzchen hatte er so seine Eigenheiten, wie das ständige herausstrecken der Zunge oder das hektische hin und her hüpfen. Seine Fressgier war ebenso legendär, wie seine Freundschaft zu einer Klabauterkatze.

 

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Babyface, das neue Mitglied der Rotbartcrew

Ein neues Mitglied hat bei der Rotbartcrew angeheuert. Es handelt sich um Chico alias Babyface. Wer sich sein Portrait anschaut, weiß, warum der rote Brite diesen Schiffskaternamen verliehen bekommen hat. So manch ein zwei- oder vierbeiniger Widersacher hat sich von diesem Gesicht täuschen lassen und es bitter bereut. Babyface ist auf einem britischen Schiff geboren und hat die Seefahrt sozusagen mit der Muttermilch eingesogen. Seine Abenteuerlust hält ihn nie lange auf ein und demselben Schiff oder in einem festen Fahrtgebiet Und so kreuzen sich seine Wege immer wieder mit denen des legendären Schiffskaters Rotbart, der seine speziellen Charaktereigenschaften schnell zu schätzen weiß.

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Rotbart & Friends, ein Blick ins Buch

Im Juni 2015 habe ich den A4-Bildband zum ersten Buch der Rotbartsaga „Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon“ veröffentlicht. Hier könnt Ihr einen kleinen Blick in das Buch werfen, dem nach Veröffentlichung des zweiten Buches „Schiffbruch vor Sumatra“ ein Weiterer folgen soll. Natürlich gibt es noch einen weiteren Einblick in den Bildband auf Amazon.

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Die Helden der ersten Reise

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Bilder von Abenteuern der ersten Reise

Sie hatten bereits eine abenteuerliche Reise hinter sich, als Rotbart und seine Freunde mit der Zeeland vor Sumatra Schiffbruch erlitten hatten. Nie hätte Rotbart gedacht, in so kurzer Zeit so viel andere Katzen zu treffen, wie beispielsweise die Crew der Texel oder der Lieuw. In Afrika hatte er beim Ausflug mit Seetiger auch schon den einen oder anderen seiner wilden Verwandten kennengelernt. Aber im Dschungel Sumatras sollte er auch noch den wilden Verwandten begegnen, von deren Existenz er nicht einmal etwas geahnt hatte. Natürlich könnt Ihr über das Abo auf Fortschrift.net live dabei sein, wenn sich Rotbart und seine Freunde mit den Herausforderungen der tropischen Welt Indonesiens herumschlagen.

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