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freier Journalist, Buchautor

Rotbart ist wieder in Texel gelandet

Manuskript fertiggestellt, die Arbeit geht weiter.

„Am 28. Oktober 1656 fielen die Anker der Texel und der Goude Eent auf der Reede vor Rotbarts Heimatinsel. Die meisten Katzen verließen ihre Schiffe und segelten mit den Versorgungsbooten nach Amsterdam, dort wo auch für die vierbeinigen Seefahrer das Leben tobte. Gerne bot sich Graubart den beiden Damen Bontetijger und Argeloos als Fremdenführer an. Andere, darunter Lalin, Lalèze und Swartbaard, sahen sich erst einmal auf der Insel um und suchten nach Artgenossen für eine zünftige Prügelei. Rotbart hingegen strebte mit Bigbont im Schlepptau direkt zur Spelunke seiner Mutter.
„Hallo Mama“, maunzte er und stieß ihr liebevoll seinen Schädel in die Seite.
„Mein kleiner Roter“, gurrte Goldschopf glücklich. Wen hast du denn da mitgebracht, ist das dein . . . ?“
„Mein Schüler, das ist Bigbont, mein Schüler. Habe ihn auf Batavia aufgelesen.“
„Was für ein Süßer“, schnurrte Goldlocke, die aus dem Dunkel des Lagerhauses geschmeidigen Schrittes auf den Rotgescheckten zutrat und Rotbart dabei zuzwinkerte. „Soll ich dir mal die Insel zeigen, Kleiner?“

ENDE“

Ja tatsächlich, das Manuskript zu Rotbarts erster Reise ist fertig.
Jetzt geht es an den Anhang, ans Lektorieren, Korrigieren, Illustrieren, Setzten und Erstellen der Druckvorlage. Ein wenig Geduld ist also noch erforderlich, bis ihr das fertige Buch in den Händen halten könnt. Lange genug hat es ja bisher gedauert, nun sollte es auf ein paar Wochen auch nicht mehr ankommen, zumal ich noch ein paar kleine Überraschungen auf Lager habe.

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Frontispiz zum Rotbartsaga-Begleitband

Der Sonderband zu „Schiffbruch vor Sumatra“ wird – wie schon Rotbart & Friends – wieder reichlich und natürlich durchgehend vierfarbig illustriert sein. Auch wenn sowohl das Buch zu Rotbarts erster Reise als auch der informative Begleitband noch in Arbeit sind, hier schon einmal das Frontispiz, des Sonderbandes.

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Piratenüberfall – Kater über Bord!

Es geht wieder weiter!

„Feind in Sicht! Alle Mann an die Geschütze! Schickt die verfluchten Bastarde auf den Meeresgrund!“
Das Kreischen des bunten Papageis auf van den Broeks Schulter ließ Zwartbaard beinahe von seinem Beobachtungsposten stürzen und Rotbart, der eben noch träge auf dem Schanzkleid des Halbdecks gedöst hatte, duckte sich erschrocken zum Sprung, bereit dem schrillen Federknäuel den Garaus zu machen.
Der Pope fuhr wütend herum. Aber der Papagei, der seine etwas ungehobelte Ausdrucksweise wohl bei Piraten gelernt haben musste, hatte recht. In gleichmäßigem Rudertakt steuerten drei große schlanke Schiffe auf die beiden Ostindienfahrer zu, die, manövrierunfähig in der Flaute vor Anker lagen. Der Morgensegen war vergessen. …

Hier könnt ihr mitlesen 🙂 http://www.fortschrift.net/wolfgang-schwerdt-schiffbruch-vor-sumatra-folge-83/

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Farewell Benno Schwarzbär – Großtatze

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Ein Bandenposter von 1655

Es ist schon erstaunlich, was sich auf Carl Carlszoons Speicher so alles findet. Erst kürzlich habe ich dort eine Serie von Katzenportraits des amerikanische Seefahrers und Malers Tom Snider (Mehr dazu hier: https://rotbartsaga.com/2014/11/08/katzenmaler-captain-tom-snider-aus-dem-17-jahrhundert/ ) aufgestöbert. Die korrespondieren mit den Streunerkatzen aus Batavia, denen Carl Carlszoon in seinen Reisenotizen mehrere Seiten gewidmet hat. Ich habe mir erlaubt, in mühevoller Kleinarbeit aus den Werken Snyders ein Poster zu erstellen, das ich euch hier gerne präsentiere.

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Die Katzengangs von Batavia

Die Kaaimans Gang

Die Kaaimansgang kontrollierte die östliche Stadt zwischen Stadtmauer und dem Ostufer der Tygers Gracht. Dazwischen, Parallel zur Tygers Gracht, lag die Kaaimans Gracht, die Namensgeberin der Gang. Östlich der Kaimaans Gracht waren die Häuser und Werkstätten der Handwerker und die Baracken der Sklaven gelegen. Zwischen Kaaimans- und Tygers Gracht lagen die Residenzen und Gärten der wohlhabenden und angesehenen Bewohner Batavias, überwiegend Ratsmitglieder und Kaufleute, darunter auch Chinesen und Malaien .

Die Tygers Gang

Die Tygers Gang verdankte ihren Namen der Tygers Gracht. Ihr Revier erstreckte sich bis zum Ostufer des Großen Flusses und wurde, ebenso wie das Kaaimans-Gang nach Norden hin von einem Stichkanal begrenzt, der sich vom Großen Fluss bis zur Stadtmauer erstreckte . Hier wohnten etwas weniger wohlhabenden Bewohner aus allen Teilen Indonesiens, aber auch Chinesen und Holländer. Öffentliche Einrichtungen wie Kirchen, Hospital, Arbeitshäuser waren dort vor allem im südliche Teil des Quartiers zu finden.

Die Chineser Gang

Westlich des Großen Flusses bis zur westlichen Stadtmauer und im Norden bis zum Kanal, der auf gleicher Höhe wie der Stichkanal des östlichen Stadtteils verläuft, hatten sich vor allem Chinesen niedergelassen. Auch im Revier der Chineser Gang befinden sich öffentliche Einrichtungen  wie beispielsweise das Siechenhaus.

Die Kali Besar Gang

Kali Besar ist die Malaiische Bezeichnung für das Viertel, das sich nördlich an das Chineser-Quartier anschloss. Hier fanden sich vor allem die holländische und die chinesische Werft und nicht zuletzt der Fischmarkt mit der nahegelegenen Katzenspelunke von Samira

Die Vesting Gang

Das Revier der Vesting Gang umfasste wie der Name schon sagt die im Nordosten an der Küste gelegene Festung Batavia und die Areale, die sich um die Festung herum zwischen Stichkanal der östlichen Quartiere und dem großem Fluss erstreckten. Die Festung beherbergte die großen Lagerhäuser, das V.O.C. Kontor, den Sitz des Gouverneurs und die Garnisonen und eine eigene Katzentaverne. An der Festung war auch der Warenumschlagplatz bzw. Hafen der V.O.C. angesiedelt. Von daher war die Taverne üblicherweise der erste Anlaufpunkt für vergnügungssüchtige Schiffsfeline.

Wer seinen Stubentiger zum Mitglied einer der Gangs machen möchte, schaue mal auf die Facebook_Rotbartsaga-Seite: https://www.facebook.com/rotbartsaga

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Batavia

Rotbart ist nun in Batavia gelandet. Hier müssen er und seine Kumpels eine ganze Zeit verbringen, bevor es an die Rückreise geht. Wirklich langweilig wird es den Samtpfoten dabei sicher nicht werden. Die Karte zeigt die Reviere der verschiedenen Katzengangs, die sich über das Stadtgebiet Batavias verteilen. Und natürlich sind auch Tasmans Anwesen und Samiras Taverne verzeichnet. Nach und nach werden sicher weitere Orte hinzukommen, die mit Rotbarts Abenteuern in Verbindung stehen.

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Geschafft, Rotbart ist in Batavia eingetroffen

Geschafft! Der zweite Teil der ersten Reise ist geschrieben. Rotbart und Freunde haben Batavia erreicht. Nun beginnt die Arbeit am dritten Teil, der Rückreise nach Holland. Hier aber erst mal der letzte Text zum zweiten Teil:

#cats Rotbarts Jungspund – Abschied von Freunden – Ankunft in Batavia: Schiffbruch vor Sumatra Folge 75 – heute erschienen:
http://www.fortschrift.net/wolfgang-schwerdt-schiffbruch-v…/

… „Du solltest dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du einen Schüler hast, ob du nun willst oder nicht“, gurrte Großtatze, „denk daran, Seetiger konnte sich dich auch nicht aussuchen.“
Eigentlich hatte Rotbart Seetigers Bruder um einen Rat gebeten, wie er sich des kleinen Klettenkaters auf freundliche Art wieder entledigen könnte und so empfand er Großtatzes Antwort nicht gerade als hilfreich. Andererseits erfüllte ihn der Vergleich mit einem gewissen Stolz. Je länger er darüber nachdachte, desto mehr dämmerte ihm, dass er jetzt tatsächlich zu den echten Schiffskaterlegenden gehörte, jenen gestandenen Bordfelinen wie Grotebroer oder auch Großtatze selbst, deren Erfahrungen es Wert waren, an die nächste Generation der Schiffsfelinen weitergegeben zu werden. …

El Mariniero und seine Crew sind ihrem Kapitän Visscher auf die Azie Koniginen gefolgt. Verstekelings Bitte, mitfahren zu dürfen, wurde von den beiden schwarzen Ladies ausdrücklich abgelehnt!

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Angemustert: Samira und Sharky

Und wieder sind zwei neue Katzentiere zur Rotbartsaga-Crew hinzugekommen. Wie immer ganz besondere und bezaubernde Wesen, die ich hier gerne in Wort, Bild und mit realer und fiktiver Kurzvita vorstelle:

Susi – Samira

Susi ist eine 13-jährige dreifarbige Glückskatze. Als ihr Herrchen verstarb, lebte sie mehrere Tage allein in der Wohnung, bis sie von der Katzennothilfe aufgenommen wurde. Susi ist eine ruhige Katze und Einzelgängerin. Da sie ihr Leben mit dem verstorbenen Herrchen geteilt hatte, ist sie auf Männer fixiert. Und so wurde Susi auch wieder an einen alleinlebenden Mann vermittelt!

Als Samira führt die Schöne Katzendame in der Rotbartsaga eine Katzenspelunke auf Batavia. Die hat sie auf dem Fischmarkt eingerichtet, wo ihr zweibeiniger Freund sein Domizil hat. Auch wenn sie sich den einkehrenden Schiffskatzen und vor allem -katern gegenüber sehr gut zu behaupten weiß und als recht unnahbar gilt, hat sie doch ein großes Herz. Und so hat sie nicht nur die kleine Echna als Waise im Alter von gerade einmal fünf Wochen aufgenommen und liebevoll großgezogen, bis sie im Alter von eineinhalb Jahren auf einem Schiff angeheuert hat. Auch das Katerchen Sharky, hatte sie adoptiert und ist ihm seitdem eine liebevolle Ziehmutter.

Sharky

Sharky ist ein ca. 5 Wochen junges Katerchen. Da er bei der Geburt krank und schwächlich war, wurde er von den 3 Geschwistern von der Zitze des Muttertiers verdrängt. Mutter und Wurf wurden von der Katzennothilfe aufgenommen. Sharky wird getrennt von Mutter und Geschwistern per Hand aufgezogen. Das Katerchen ist quirlig und temperamentvoll wie alle gesunden Katzenbabys. Derzeit hat Sharky hat eine Erkältung, die inzwischen zwar besser geworden aber noch nicht ganz ausgeheilt ist.

In der Rotbartsaga ist Sharky von seiner Mutter und den Geschwistern durch unglückliche (aber in jener Zeit beinahe alltägliche) Umstände getrennt worden. Er wäre jämmerlich zugrunde gegangen, wenn ihn Samira, die Katzenspelunkenbetreiberin von Batavia, nicht zwischen stinkenden Fischabfällen entdeckt und bei sich aufgenommen hätte. Sharky ist ein außerordentlich munteres Kerlchen und als Rotbart 1655 nach langer Irrfahrt durch die indonesische Welt Samiras Spelunke betritt, wird der Rote schnell zum Idol des gerade einmal zweimonatigen Katerchens.

Vielen Dank an Jörg für die Auswahl der Mitreisenden und die Katzenfotos als Vorlagen für die Illustrationen .

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Rotbart & Friends auf Sumatra

Hallo liebe Mitreisende, schaut mal, ein echtes Flugblatt aus dem 17. Jahrhundert über meine erste Reise. Hat mein geistiger Schöpfer auf dem Dachboden von Carlszoons Cottage gefunden. Ehrlich, kein Seemannsgarn, ich schwörs , ich war ja schließlich selbst dabei. Und wers nicht glaubt, der kann ja mal in eine der angesagtesten Katzenspelunken der Welt gehen. Da werden die Geschichten über unsere unglaublichen Abenteuer immer noch mit größter Ehrfurcht gemaunzt. Wie, was, ihr könnt kein kätzisch . . . . . ach, dann müsst ihr eben die Zweibeinerbücher lesen. Auch da steht nichts als die Wahrheit, die reine Wahrheit drin. kein Seemannsgarn, so wahr ich Schiffskater Rotbart bin, der größte aller seefahrenden Samtpfoten . . . sagt jedenfalls mein geistiger Schöpfer und dann muss es ja stimmen.

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