Wenn Schiffskatzen Weihnacht feiern

Zu Gast bei Käptn’s

24.12.1653: Vor wenigen Wochen hat Rotbarts Schiff, die Zeeland, die Reede von Texel verlassen. Nun liegt sie irgendwo vor den kapverdischen Inseln in einer Flaute. Einem ungestörten Weihnachtsfest steht kaum etwas im Wege. Einige der Schiffskatzen haben sich in der Kapitänskajüte dem Gelage der Achterdecksgäste angeschlossen. Wie es da abging, verrät die unten stehende Leseprobe aus dem Buch „Rotbartsaga. Schiffbruch vor Sumatra“.
Wie der Auszug zeigt, gehörten die Begriffe Weihnachten und besinnlich im 17. Jahrhundert nicht zwingend zusammen. Und so hatte natürlich auch Rotbart, der das Fest mit seinen Kumpels vor dem Mast verbrachte, sein im wahrsten Sinne des Wortes einschneidendes Erlebnis.

Knapp 364 Jahre später können die Menschen im Buch Schiffbruch vor Sumatra neben vielen anderen spannenden Abenteuern auch die etwas spezielle Weihnachtsgeschichte des jungen Rotbart miterleben. Und damit der erste Band „Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon“ unter dem Weihnachtsbaum (und später im Bücherregal) zur liebevoll illustrierten Hardcoverausgabe von Rotbarts erster Reise passt, habe ich auch den noch einmal als überarbeitete Hardcoverausgabe herausgebracht.

Ich wünsche allen FreundInnen des legendären Schiffskaters ein frohes und durchaus besinnliches Weihnachtsfest.

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Neuerscheinung: Schiffbruch vor Sumatra

Am 26. November 1653 setzt der kleine, rote Kater erstmals seine Pfoten auf die Planken eines großen Schiffes und tritt damit seine erste Reise als Schiffskater an. Dabei lernt er nicht nur die Tücken und Gefahren des Bordlebens kennen, sondern trifft auch auf die Klabautermiez und den Fliegenden Holländer der letztendlich das Schicksal des Schiffes besiegelt. Nach dem Schiffbruch vor Sumatra schlägt sich Rotbart mit anderen Mitgliedern der befellten seefahrenden Zunft durch den Dschungel der riesigen Insel und begegnet dabei nicht nur seinen wilden Artgenossen.

Lebensgefährliche Abenteuer, wilde Streiche, opulente Gelage und natürlich die obligatorischen Besuche in den Katzenspelunken prägen das Leben des Katers, der bereits im Laufe seiner ersten Reise zu einem der legendären Schiffsfelinen wird, deren Heldentaten in den Katzentavernen der Welt die Runde machten.

Schiffbruch vor Sumatra, das Buch zur ersten Reise des legendären Schiffskaters aus dem 17. Jahrhundert ist wieder liebevoll illustriert und aufwändig gestaltet. Daher habe ich mich entschieden, das erste der fünf Reisetagebücher des kätzischen Protagonisten als Hardcover-Ausgabe zu publizieren, die neben dem Lesevergnügen auch die haptischen Bedürfnisse bedient. Aus dem gleichen Grunde habe ich auch den ersten Band des Projektes, das 2014 als Taschenbuch erschienene Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon, überarbeitet und ebenfalls als Hardcoverausgabe herausgebracht. (BoD 12.12.2017. ISBN 978-3746048284)

Hier könnt Ihr übrigens vorab einen Blick in das neue Buch werfen, das ich diesmal bei BoD publiziert habe. Damit kann es sowohl direkt beim Verlag als auch über die einschlägigen online-Plattformen und auch den stationären Buchhandel bezogen werden.

Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn euch das Buch gefällt und ihr es euren Freunden und Bekannten weiterempfehlt, für ein wenig social-media-Verbreitung sorgt und vielleicht sogar euren Buchhändler um die Ecke auf das außergewöhnliche Katzenreisetagebuch aufmerksam macht.

Wolfgang Schwerdt: Rotbartsaga. Schiffbruch vor Sumatra, Rotbarts erste Reise. Books on Demand 30.11.2017. Hardcover, 348 Seiten. ISBN-13: 978-3746031859

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Mit Schiffskater Pixie durch das Jahr

Jonathans wunderbarer Schiffskatzenkalender für 2018

Viele kennen ihn schon, Jonathan Petry, den Schiffskatzenmaler. Nun hat er mit seinen wundervollen Zeichnungen zu seinem Schiffskater Pixie, der mit James Cook auf Entdeckungsreise gegangen war, einen tollen und exklusiven Kalender herausgebracht.

Auf zwölf Kartonblättern tummeln sich die aufgeweckten Schiffskatzen zwischen den Matrosen an Bord, gehen auf Erkundungstour auf den Inseln der Südsee, meistern Stürme und Gefahren. Der Betrachter kann sich kaum sattsehen, an den zahlreichen Details wie flitzenden Geckos, oder dreisten Mäusen, die sich zwischen Fässern, Tauwerk oder an Land herumreiben. Jedes Bild erzählt eine ganze Geschichte.

Wer einen der Kalender ergattern möchte (10,00 € zzgl. Porto), schreibe einfach eine email mit dem Betreff Kalender an james_cook@gmx.net. Und wer noch mehr zur Arbeit des Künstlers Jonathan Petry erfahren möchte,  schaue mal hier vorbei

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Rotbart ist wieder in Texel gelandet

Manuskript fertiggestellt, die Arbeit geht weiter.

„Am 28. Oktober 1656 fielen die Anker der Texel und der Goude Eent auf der Reede vor Rotbarts Heimatinsel. Die meisten Katzen verließen ihre Schiffe und segelten mit den Versorgungsbooten nach Amsterdam, dort wo auch für die vierbeinigen Seefahrer das Leben tobte. Gerne bot sich Graubart den beiden Damen Bontetijger und Argeloos als Fremdenführer an. Andere, darunter Lalin, Lalèze und Swartbaard, sahen sich erst einmal auf der Insel um und suchten nach Artgenossen für eine zünftige Prügelei. Rotbart hingegen strebte mit Bigbont im Schlepptau direkt zur Spelunke seiner Mutter.
„Hallo Mama“, maunzte er und stieß ihr liebevoll seinen Schädel in die Seite.
„Mein kleiner Roter“, gurrte Goldschopf glücklich. Wen hast du denn da mitgebracht, ist das dein . . . ?“
„Mein Schüler, das ist Bigbont, mein Schüler. Habe ihn auf Batavia aufgelesen.“
„Was für ein Süßer“, schnurrte Goldlocke, die aus dem Dunkel des Lagerhauses geschmeidigen Schrittes auf den Rotgescheckten zutrat und Rotbart dabei zuzwinkerte. „Soll ich dir mal die Insel zeigen, Kleiner?“

ENDE“

Ja tatsächlich, das Manuskript zu Rotbarts erster Reise ist fertig.
Jetzt geht es an den Anhang, ans Lektorieren, Korrigieren, Illustrieren, Setzten und Erstellen der Druckvorlage. Ein wenig Geduld ist also noch erforderlich, bis ihr das fertige Buch in den Händen halten könnt. Lange genug hat es ja bisher gedauert, nun sollte es auf ein paar Wochen auch nicht mehr ankommen, zumal ich noch ein paar kleine Überraschungen auf Lager habe.

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Frontispiz zum Rotbartsaga-Begleitband

Der Sonderband zu „Schiffbruch vor Sumatra“ wird – wie schon Rotbart & Friends – wieder reichlich und natürlich durchgehend vierfarbig illustriert sein. Auch wenn sowohl das Buch zu Rotbarts erster Reise als auch der informative Begleitband noch in Arbeit sind, hier schon einmal das Frontispiz, des Sonderbandes.

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Piratenüberfall – Kater über Bord!

Es geht wieder weiter!

„Feind in Sicht! Alle Mann an die Geschütze! Schickt die verfluchten Bastarde auf den Meeresgrund!“
Das Kreischen des bunten Papageis auf van den Broeks Schulter ließ Zwartbaard beinahe von seinem Beobachtungsposten stürzen und Rotbart, der eben noch träge auf dem Schanzkleid des Halbdecks gedöst hatte, duckte sich erschrocken zum Sprung, bereit dem schrillen Federknäuel den Garaus zu machen.
Der Pope fuhr wütend herum. Aber der Papagei, der seine etwas ungehobelte Ausdrucksweise wohl bei Piraten gelernt haben musste, hatte recht. In gleichmäßigem Rudertakt steuerten drei große schlanke Schiffe auf die beiden Ostindienfahrer zu, die, manövrierunfähig in der Flaute vor Anker lagen. Der Morgensegen war vergessen. …

Hier könnt ihr mitlesen 🙂 http://www.fortschrift.net/wolfgang-schwerdt-schiffbruch-vor-sumatra-folge-83/

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Farewell Benno Schwarzbär – Großtatze

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Ein Bandenposter von 1655

Es ist schon erstaunlich, was sich auf Carl Carlszoons Speicher so alles findet. Erst kürzlich habe ich dort eine Serie von Katzenportraits des amerikanische Seefahrers und Malers Tom Snider (Mehr dazu hier: https://rotbartsaga.com/2014/11/08/katzenmaler-captain-tom-snider-aus-dem-17-jahrhundert/ ) aufgestöbert. Die korrespondieren mit den Streunerkatzen aus Batavia, denen Carl Carlszoon in seinen Reisenotizen mehrere Seiten gewidmet hat. Ich habe mir erlaubt, in mühevoller Kleinarbeit aus den Werken Snyders ein Poster zu erstellen, das ich euch hier gerne präsentiere.

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Die Katzengangs von Batavia

Die Kaaimans Gang

Die Kaaimansgang kontrollierte die östliche Stadt zwischen Stadtmauer und dem Ostufer der Tygers Gracht. Dazwischen, Parallel zur Tygers Gracht, lag die Kaaimans Gracht, die Namensgeberin der Gang. Östlich der Kaimaans Gracht waren die Häuser und Werkstätten der Handwerker und die Baracken der Sklaven gelegen. Zwischen Kaaimans- und Tygers Gracht lagen die Residenzen und Gärten der wohlhabenden und angesehenen Bewohner Batavias, überwiegend Ratsmitglieder und Kaufleute, darunter auch Chinesen und Malaien .

Die Tygers Gang

Die Tygers Gang verdankte ihren Namen der Tygers Gracht. Ihr Revier erstreckte sich bis zum Ostufer des Großen Flusses und wurde, ebenso wie das Kaaimans-Gang nach Norden hin von einem Stichkanal begrenzt, der sich vom Großen Fluss bis zur Stadtmauer erstreckte . Hier wohnten etwas weniger wohlhabenden Bewohner aus allen Teilen Indonesiens, aber auch Chinesen und Holländer. Öffentliche Einrichtungen wie Kirchen, Hospital, Arbeitshäuser waren dort vor allem im südliche Teil des Quartiers zu finden.

Die Chineser Gang

Westlich des Großen Flusses bis zur westlichen Stadtmauer und im Norden bis zum Kanal, der auf gleicher Höhe wie der Stichkanal des östlichen Stadtteils verläuft, hatten sich vor allem Chinesen niedergelassen. Auch im Revier der Chineser Gang befinden sich öffentliche Einrichtungen  wie beispielsweise das Siechenhaus.

Die Kali Besar Gang

Kali Besar ist die Malaiische Bezeichnung für das Viertel, das sich nördlich an das Chineser-Quartier anschloss. Hier fanden sich vor allem die holländische und die chinesische Werft und nicht zuletzt der Fischmarkt mit der nahegelegenen Katzenspelunke von Samira

Die Vesting Gang

Das Revier der Vesting Gang umfasste wie der Name schon sagt die im Nordosten an der Küste gelegene Festung Batavia und die Areale, die sich um die Festung herum zwischen Stichkanal der östlichen Quartiere und dem großem Fluss erstreckten. Die Festung beherbergte die großen Lagerhäuser, das V.O.C. Kontor, den Sitz des Gouverneurs und die Garnisonen und eine eigene Katzentaverne. An der Festung war auch der Warenumschlagplatz bzw. Hafen der V.O.C. angesiedelt. Von daher war die Taverne üblicherweise der erste Anlaufpunkt für vergnügungssüchtige Schiffsfeline.

Wer seinen Stubentiger zum Mitglied einer der Gangs machen möchte, schaue mal auf die Facebook_Rotbartsaga-Seite: https://www.facebook.com/rotbartsaga

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Batavia

Rotbart ist nun in Batavia gelandet. Hier müssen er und seine Kumpels eine ganze Zeit verbringen, bevor es an die Rückreise geht. Wirklich langweilig wird es den Samtpfoten dabei sicher nicht werden. Die Karte zeigt die Reviere der verschiedenen Katzengangs, die sich über das Stadtgebiet Batavias verteilen. Und natürlich sind auch Tasmans Anwesen und Samiras Taverne verzeichnet. Nach und nach werden sicher weitere Orte hinzukommen, die mit Rotbarts Abenteuern in Verbindung stehen.

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