Buchprojekte

Rotbatsaga Bd 1 in neuem Gewand

Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon in neuem Gewand

Im Jahre 2014 erschien die erste Ausgabe des ersten Bandes der Rotbartsaga als Taschenbuch bei Createspace (heute kdp-publishing), also bei amazon. In Zusammenhang mit dem Erscheinen des zweiten Bandes „Schiffbruch vor Sumatra“ bei BoD 2017/18 als Hardcover und Paperback hatte ich auch zum ersten Band eine Hardcoverausgabe bei BoD publiziert. Natürlich noch einmal überarbeitet, schon allein, weil sich die Formate der Amazon- und der BoD-Ausgaben aus technischen Gründen unterscheiden. Die Taschenbuchausgabe des ersten Bandes blieb unverändert – bis heute.

Angesichts der Tatsche, dass ich nun endlich den dritten Band der Rotbartsaga (Südseeabenteer) in Angriff genommen habe, schien es mir angezeigt, die Bücher der Reihe in ihrer Gestaltung Schritt für Schritt zu vereinheitlichen. Daher habe ich bei der neuen überarbeiteten Taschenbuchausgabe des ersten Bandes, der gerade bei Bod erschienen ist, nicht nur das Layout den anderen BoD-Ausgaben angepasst, sondern auch das Coverbild so geändert, dass es auf den ersten Blick als Teil der Rotbartsaga-Reihe zu erkennen ist. Die Amazon-Taschenbuchversion ders ersten Bandes habe ich storniert. Nostalgiker oder Sammler können diese Ausgabe natürlich noch solange kaufen, bis sie endgültig vergriffen ist. Mit der Coverbildanpassung der Hardcoverausgabe werde ich wahrscheinlich bis zum Erscheinen des dritten Bandes warten.

Und hier noch einmal der Inhalt (Klappentext) des ersten Bandes:

Es war schon eine abenteuerliche Geschichte, die mich zur Erfüllung des Vermächtnisses des Kapitäns Carl Carlszoon brachte. Da spielen Geister aus der Vergangenheit, meine Entführung in das Amsterdam des 17. Jahrhunderts und nicht zuletzt die Begegnung mit dem mysteriösen ‚Traumgott der großen Katze‘ eine wichtige Rolle. Und immer wieder strich wie zufällig ein roter Kater durch meine phantastischen Erlebnisse, die von allzu misstrauischen Lesern zweifellos als Seemannsgarn abgetan werden könnten.
Wie dem auch sei, die Abenteuer des legendären Schiffskaters Rotbart, von denen ich nach sorgfältiger Recherche und unter Hinzuziehung lange verschollener historischer Dokumente in diesem Buch eine kleine Auswahl vorstelle, dürften dem mit der Schiffskatzenwelt bislang nicht allzu vertrauten Leser ebenfalls ein wenig wundersam erscheinen. Insbesondere, wenn es um Klabautermiezen, japanische Gespensterkatzen oder beispielsweise um Heldentaten geht, durch die die Katzen ihre zweibeinige Mannschaft vor dem sicheren Untergang bewahrt haben. Aber ich darf versichern, fast nichts davon ist erfunden, nur wenig über Gebühr ausgeschmückt und nahezu alles mit historischen Dokumenten belegt.

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Ein Besuch in Rotbarts Heimat

Wie ihr wisst, wurde meine Wenigkeit, also Schiffskater Rotbart im Frühahr 1652 im Ort Oudeschild auf Texel geboren. Von hier aus habe ich meine Weltreisen gestartet. Und auch 1658 geht es von hier aus, wenn der Winter endlich vorbei ist, wieder auf große Fahrt https://rotbartsaga.com/2020/01/25/kiellegung/
Diesmal begleite ich meinen zweibeinigen Freund Carl Carlszoon auf einem Schiff, das so ganz anders ist als meine alte Zeeland, mit der ich auf der letzten Reise vor Sumatra Schiffbruch erlitten hatte https://www.bod.de/…/rotbartsaga-wolfgang-schwerdt-97837460…
Wer schon mal einen Eindruck gewinnen möchte, um was für einen Schiffstyp es sich bei meiner „Zoeker“ handelt, schaue sich einfach das Video an. Und wer mal meine alte Heimat aus dem 17. Jahrhundert so richtig kennenlernen möchte, dem empfehle ich einen ausgiebigen Besuch auf der Insel und dem spannenden Museum Kaap Skil.

Mit schnurrigen Grüßen
Euer Rotbart 🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾

Und hier schon einmal ein kleiner, passender Auszug vom Anfang von „Südseeabenteuer“

Der eisige Nordost ließ das Spritzwasser auf den Segeln der Seetiger gefrieren, sodass sich diese bei jedem Kreuzschlag laut knisternd ihres feinen Eispanzers entledigen mussten, um den Wind mit strammer Wölbung auf anderem Bug wieder einfangen zu können. Die dünnen auf dem Wasser herumtreibenden Eisschollen, geboren aus dem Kampf zwischen Frost und Gezeiten, konnten die Seetiger nicht aufhalten. Gefährlicher waren da schon die kleinen zerklüfteten Eisberge, die Strömung und Tiedenhub über den Untiefen aufstapelten und gelegentlich ins schmale Fahrwasser entließen. Auf dem Weg nach Texel hatte Carl noch Enkhuisen angelaufen, um dort den richtigen Zeitpunkt für die lange und gefährliche Reise zwischen den Untiefen der Zuidersee abzupassen. Schon im Sommer war die Zuidersee kein einfaches Gewässer, viele Schiffe sind zu jeder Jahreszeit auf ihren Wegen zwischen Texel, Enkhuizen, Hoorn oder Amsterdam als Spielball der mächtigen Gezeitenströmungen und des Windes auf dem Breesant, Den Bos, Creupel oder Enkhuizer Sant gelandet und verlorengegangen. Aber Carlszoon kannte sich aus. Und so ankerte er am Abend vor der direkt an der Einfahrt zum Texel Stroom gelegenen Fischerinsel Wieringen, um die ablaufende Tide des nächsten Tages abzuwarten. Die würde die Seetiger durch die schmale Wasserstraße und dann zwischen den Untiefen Den Bos und Schierings-hals hindurch bis zur Reede vor Texel ziehen. Zweifellos ein riskantes Unterfangen. Denn wenn der Wind nicht mitspielte, oder die Pricken, die die Ränder der Fahrwasser markierten, dem Eisgang zum Opfer gefallen waren, gehörte eine Menge Erfahrung und Glück dazu, diese Reise unbeschadet zu überstehen.

Rotbart war sich all dieser Probleme nicht bewusst. Carl hatte seinem kleinen Freund eine dicke Decke in den Bug der Seetiger gelegt und als Windschutz eine Persenning darüber gespannt. Auf diese Weise konnte er die Fahrt trotz des eisigen Windes und des trüben Himmels in vollen Zügen genießen. So hatte der Rote die Zuidersee noch nie gesehen und irgendwie fühlte er sich, als sei er wieder auf Großer Fahrt in ferne Länder. Begeistert schnatterte er die Silbermöven an, die auf den noch verbliebenen Pricken hockten und die Männer auf dem Schiff gierig um ein paar Fischabfälle ankreischten. Er beobachtete aufmerksam die winzigen Segel, die weit entfernt unter den grauen Wolken ihren Weg zwischen anderen Untiefen suchten, huschte neugierig unter seiner Persenning hervor, um nachzuschauen, was los war, wenn mal wieder ein größerer Eisbrocken gegen den Rumpf gekracht war. Gespannt verfolgte er wie die beiden Matrosen die steife Leinwand mit ihren Fäusten und Belegnägeln bearbeiteten, wenn bei zunehmendem Wind ein Reef ins gefrorene Segel gesteckt werden musste und was geschah, wenn Carl Befehl gab die Seitenschwerter zu heben oder zu senken. Als schließlich weit voraus die flache Silhouette von Texel auftauchte, da überkam ihn das überwältigende Gefühl, nach langer langer Reise wieder heimzukehren, obwohl seit der Abfahrt aus Amsterdam gerade einmal vier Tage vergangen waren.

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Kiellegung

Arbeit an der zweiten Reise des legendären Schiffskaters Rotbart begonnen

Ich habe es gewagt: Die ersten Absätze des Rotbartsagabuches über die zweite Reise des Schiffskaters und seiner Freunde sind geschrieben. Sogar den schon recht ernst gemeinten Coverentwurf zum dritten Band kann ich hier schon mal präsentieren. Wann allerdings der Stapellauf des Buches stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Denn ein wenig hat auch der zweite Band von Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt Fahrt aufgenommen, dem Schiffskatzenmaler Jonny geht es inzwischen etwas besser und auch das erste Lektorat des Textes wird wohl demnächst bei mir eintrudeln. Die Bücherwerft ist also voll ausgelastet und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wenigstens eines der beiden Bücher noch in diesem Jahr in die weite Leserwelt segeln kann.

Der dritte Band der Rotbartsaga mit dem Titel Südseeabenteuer führt den roten Kater und seine Freunde bis nach Tasmanien, Neuseeland und Neu Guinea. Aber natürlich beginnt die Reise in Amsterdam. Den Anfang des Buches möchte ich euch nicht vorenthalten:

August 1657. Das Hämmern unter dem Boden klang kaum lauter als das Klackern des Holzbeines Kapitän Pieterszoons auf dem Deck der Fleute. Das Vibrieren des Rumpfes allerdings ließ vermuten, dass die Hammerschläge wohl mehr bewirkten, als das nervöse Auf-und-ab-Gehen des narbengesichtigen Seebären. Auch die anderen Zweibeiner an Bord, darunter Vertreter der holländischen Ostindienkompagnie und der Amsterdamer Admiralität, zeigten eine gewisse Unruhe und selbst die sonst so in sich ruhenden, erfahrenen Schiffskater Großtatze, Commander und Grotebroer ließen aufgeregt ihre Schwänze hin- und herpeitschen. Auch Rotbart und Kleinebroer konnten ihre Anspannung nicht verbergen. Als sich das Schiff polternd und zitternd in Bewegung setzte, krallten sie sich vorsichtshalber mit allen Vieren auf dem Deck fest. Rauschend glitt der Rumpf von der Helling ins Wasser und die Bewegungen wurden weicher, als das Schiff in seinem eigentlichen Element zum Leben erwachte.

Die Männer an Bord hatten das Schiff bei einem guten Schluck auf den Namen Zoeker getauft, bevor der letzte Keil losgeschlagen und damit der Stapellauf eingeleitet wurde. Großtatze hatte zur Feier des Tages einen fetten Hering ausgegeben. Zwar war es nicht der erste Stapellauf, den der neugierige Kater miterlebte, aber dieser und die damit verbundene Schiffstaufe war doch etwas ganz Besonderes. Die Zoeker, der abgesehen vom Rumpf noch so ziemlich alles fehlte, was eine Fleute ausmacht, würde nämlich sein nächstes Schiff werden. Das stand für ihn fest, als er mitbekommen hatte, dass dieser Segler für eine ganz besondere Mission gebaut und Carl Carlszoon, Neffe Rotbarts zweibeiniger Freund, mit dem Posten des Obersteuermanns betraut worden war. Über den Kapitän Frederick Pieterszoon wusste Großtatze so gut wie gar nichts, aber der würde ohnehin nicht seine Sorge sein.

Das zweibeinige Führungspersonal der Zoeker stand also bereits fest und das, obwohl noch eine geraume Zeit vergehen würde, bevor das Schiff fertiggestellt und vollständig ausgerüstet seine Reise antreten konnte. Auch die zukünftige Samtpfoten-Mannschaft hatte sich schnell zusammengefunden und nun standen sich die Zwei- und Vierbeiner auf dem Deck ihres gemeinsamen Schiffes gegenüber und musterten sich gegenseitig abschätzend.

Carlszoon freute sich über die versammelte Katzschaft. Mit Ausnahme des vierbeinigen Commander kannte er sie alle von seiner letzten Reise. Dem Kapitän hingegen war die bei Stapelläufen eher ungewöhnliche Katzenversammlung nicht ganz geheuer. Vor allem der Brauntiger mit dem Mehlmäulchen, unter Schiffskatzen als Käptn Grotebroer bekannt, schien ein ganz besonderes Interesse für den Schiffsführer zu entwickeln.

„Ich muss mal was klären“, maunzte er und schritt würdevoll und freundlich schnurrend mit erhobenem Schwanz auf den Oberzweibeiner zu.

„Was will der von mir“ fragte Pieterszoon seinen Obersteuermann, dessen Katzenverstand legendär war.

Carl grinste: „Ich denke, er will herausfinden, ob Ihr seiner Gesellschaft würdig seid. Wenn nicht, werde ich mir wohl einen anderen Kapitän suchen müssen.“

Auch wenn Carl auf der Zoeker dem Kapitän unterstand, so hatte seine Familie doch genügend Einfluss in der holländischen Ostindienkompagnie und in der Amsterdamer Admiralität, um die Karriere eines jeden Schiffsführers zu beenden. Als er in Pieterszoons entsetztes Gesicht schaute, fügte er schnell hinzu: „Keine Sorge Käptn, ich bin sicher Ihr werdet den Test bestehen. Außerdem möchte ich Euch nicht verlieren, weder als Schiffsführer noch als Freund.“

Grotebroer hatte sich in der Zwischenzeit zielstrebig dem Holzbein des Käptns genähert und bereits eine erste Schnüffelprobe vorgenommen. Nun rieb er sich ausgiebig an der Prothese, um sich schließlich umzudrehen und mit zitterndem Schwanz seinen Herrschaftsanspruch über den Zweibeiner anzudeuten. Selbstverständlich war der Kater sensibel und erfahren genug, um nicht wirklich seine Duftnote zu setzen. Grotebroer wusste, bei einer langen gemeinsamen Reise musste auch ein Kater gewisse Rücksichten auf die Befindlichkeiten des zweibeinigen Mitbewohners in seiner Kajüte nehmen. Trotzdem, die Versuchung des Holzbeines war doch groß. Und so setzte er sich freundlich schnurrend vor den ein wenig verunsicherten Kapitän und begann, sich genüsslich streckend mit seinen scharfen Krallen hingebungsvoll das Holz des künstlichen Unterschenkels zu bearbeiten.

Pieterszoon verdrehte die Augen, er kannte das schon. Auf all seinen Reisen hatte es kaum eine Schiffskatze gegeben, die dieser Versuchung nicht wenigstens einmal nachgeben musste. Entsprechend sah seine „Arbeitsprothese“ auch aus. Heute aber hatte er, wie an Land und insbesondere zu festlichen Anlässen üblich, sein gutes Holzbein angelegt. Besonders glücklich, das zeigte auch sein Gesichtsausdruck, war er also über den felinen Stresstest nicht gerade.

Pieterszoon wollte der Holzschnitzerei des Katers gerade in aller Vorsicht ein Ende setzen, als ihm Carlszoon beruhigend die Hand auf die Schulter legte. „Lasst es gut sein, Frederick, ich lasse Euch eine Neue anfertigen, die hier könnt Ihr dann mit auf See nehmen, für alle Fälle. Außerdem hat Grotebroer seine Begutachtung beendet. Ich denke, Ihr habt die Aufnahmeprüfung bestanden.“

Pieterszoon brauchte gar nicht zu fragen, was es eigentlich mit der Aufnahmeprüfung auf sich hatte, denn Carl ergänzte grinsend: „Ihr dürft nun während der Reise die Kajüte Käptn Grotebroers und seines Kumpels Kleinebroer mitbenutzen, also die, die üblicherweise den menschlichen Kapitänen vorbehalten ist.“

Kleinebroer und die anderen konnten das Ergebnis von Grotebroers Untersuchung kaum erwarten: Der Kapitän, so verkündete der Kater, sei durchaus integrationsfähig. „Mit ein bisschen Nachhilfe wird er die Verhaltensregeln in unserer Kabine schnell lernen.“

Seine beiden Hunde, die Grotebroer neben anderen wichtigen Informationen am Holzbein erschnüffelt hatte, sollten auch kein Problem werden, schließlich verfügte jeder Kater der Zoeker-Mannschaft über ausreichend Erfahrung, im Umgang mit den Kläffern.

Außerordentlich zufrieden verließ die Samtpfotentruppe das inzwischen an einer Boje vertäute Schiff, um sich zusammen mit den wichtigen Herrschaften an Land rudern zu lassen. Auf den anderen Hellingen der Werft gingen die Arbeiten längst wieder weiter und es würde nicht lange dauern, bis auf dem Bauplatz der Zoeker der Kiel für das nächste Schiff der Kompagnie gelegt war. Bis zur Abreise jedoch standen Mensch und Tier ein extrem kalter Winter bevor, der sich bis Anfang Juni 1658 hinziehen sollte.

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Rotbarts wilde Verwandte – Klappe!

Backstage beim „Artenschutzbuchprojekt“ 5

Liebe Freunde, wie bereits geschrieben, hat Wolfgang schon fast alles, was mit seinem neuen Buch zu tun hat, weggeräumt. Trotzdem ist es mir gelungen, noch etwas für euch zu ergattern. Wolfgang hat da immer was gestöhnt wie „und jetzt noch diesen elendigen Klappentext“, scheint nicht sehr beliebt bei Autoren zu sein. Egal, hier ist er, wozu der auch immer gut sein soll:

Marmorkatze, Sumatratiger, Leopard, Nebelparder oder Schwarzfußkatze. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind vom Aussterben zumindest in freier Wildbahn bedroht. Bereits seit der Entstehung der ersten Zivilisationen werden sie verehrt und verfolgt, ausgerottet und vergöttert. Aber erst mit der europäischen Expansion, der Globalisierung wird mit zunehmender Geschwindigkeit ihre natürliche Lebensgrundlage überall auf der Welt unwiederbringlich zerstört.

„Rotbarts wilde Verwandte“ ist eine kulturgeschichtliche Reise von der Frühzeit über das 17. Jahrhundert, in dem der Prozess der Globalisierung bereits im vollen Gange war, in die Neuzeit bis hin zu den aktuellen Herausforderungen, denen sich der Arten- und Habitatschutz angesichts der sogenannten sixth extinction, also dem sechsten Massenartensterben der Erdgeschichte zu stellen hat. Der Leser taucht dabei ein in die Welt von göttlichen Herrschern, Kulturheroen, menschenfressenden Raubkatzen, skrupellosen Geschäftemachern, historischen Ausrottungskampagnen und schießwütigen Naturforschern. Denn die Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens ist geprägt von Gier und Machtbesessenheit, wissenschaftlicher Leidenschaft, religiösen Überzeugungen und einer gehörigen Portion Dummheit der Tierart, die sich in ihrer Hybris selbst als Homo sapiens, also als weise und vernünftig bezeichnet.

Wolfgang murmelt auch immer vor sich hin, „bald ist es soweit, nur noch zwei, drei Wochen, hoffentlich.“

Na ja, jedenfalls stapelt er schon wieder eifrig neues Papier und neue Bücher auf seinen Schreibtisch und hat schon mal den Bildschirm für einen besseren Durchblick geputzt. Ich denke, bald geht der zweite Teil der Reise von meinem Kumpel Pixie in Arbeit. Das ist der Schiffskater, der mit James Cook unterwegs war. Worum es dabei geht, ach schaut euch doch einfach den ersten Teil an.

Geschnurrte Grüße
euer Schiffskater Rotbart

 

Rotbartsaga. Schiffbruch vor Sumatra

Rotbarts wilde Verwandte“

Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt

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Rotbarts wilde Verwandte: Felis nigripes

Backstage beim „Artenschutzbuchprojekt“ 4

Liebe Freunde, für einen Schiffskater wie mich ist es nicht immer leicht, seinen Pflichten nachzukommen. Beispielsweise bei der Vorstellung dieser Doppelseite aus Wolfgangs Buchwerkstatt. Ist schon ein bischen peinlich. Aber wenn ich etwas auf meinen Reisen gelernt habe, dann, dass Gelassenheit die beste Methode ist auch ungemütliche Situationen zu überstehen.
Übrigens hat Wolfgang inzwischen seine ganzen Unterlagen, in denen er beim Schreiben immer wieder herumgewühlt hat, zusammengeräumt und wegsortiert. Ich denke, es dauert nicht mehr lang . . .

Geschnurrte Grüße
euer Schiffskater Rotbart

Rotbartsaga. Schiffbruch vor Sumatra
Rotbarts wilde Verwandte“

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Rotbarts wilde Verwandte: Panthera Leo

Backstage beim „Artenschutzbuchprojekt“ 2

Liebe Freunde, den König der Tiere habe ich natürlich auch bei meinem Afrikaabenteuer kennengelernt. Na ja, nicht so richtig, aber gesehen habe ich ihn, ganz bestimmt!
Auch ihm hat Wolfgang ein Kapitel gewidmet. Der olle König hat ja ganz schön was hinter sich, ich sag nur Ägypten, Rom und so. Ich habe mir natürlich auch den mal aus der Satzdatei gekrallt. Damit ihr wisst, wovon ich rede.

Geschnurrte Grüße
euer Schiffskater Rotbart

Rotbartsaga. Schiffbruch vor Sumatra
Rotbarts wilde Verwandte“

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Rotbarts wilde Verwandte: Caracal caracal

Backstage beim „Artenschutzbuchprojekt“ 1

Liebe Freunde, kennt ihr eigentlich Rooika, die Karakaldame? Sie war gewissermaßen mein erstes Abenteuer in Südafrika. Ihr könnt es gerne in der Rotbartsaga. Schiffbruch vor Sumatra (gibts überall im Buchhandel) nachlesen.
In Wolfgangs neuem Buch „Rotbarts wilde Verwandte“ ist der Caracal caracal natürlich auch vertreten. Ich habe mich mal in seine Buchwerkstatt geschlichen und eine entsprechende Doppelseite aus seiner Satzdatei geklaut … ähh … ausgeliehen, um sie euch zu zeigen. Sieht noch ein wenig „technisch“ aus, im Druck wird das aber echt cool, wie die Menschen heute sagen würden.

Geschnurrte Grüße
euer Schiffskater Rotbart

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Schiffskater Pixies Reise um die Welt

Und noch ein Buchprojekt

Mein Buchprojekt „Rotbarts wilde Verwandte“ ist noch nicht einmal ansatzweise fertig und schon arbeite ich an einem Weiteren. Zugegeben, ich habe mir damit viel (hoffentlich nicht zu viel) vorgenommen, aber ich denke, das ist es Wert.

Ein ganz besonderes Buch

Anfang 2014 wurde ich über das Internet auf Jonathan Petry, den Schiffskatzenmaler aufmerksam. Der arbeitete bereits damals seit längerem an einem eigenen Schiffskatzen-Buchprojekt. Eigentlich hatte er „nur“ eine Vision des Projektes in dessen Rahmen er seinen geliebten und leider verstorbenen Kater Clausi als Schiffskater Pixie Catpickle mit James Cook auf dessen erste Südseereise schicken wollte. Und so hatte er begonnen, die Abenteuer des Katerchens in wunderschönen Bildern festzuhalten, die mich auf Anhieb begeistert und gefesselt hatten. Toll wäre es, wenn Jonny auch mein erstes, zu dieser Zeit im Entstehen begriffenes Rotbartsagabuch illustrieren könnte. Natürlich war das unrealistisch, er hatte mit seinem Projekt mehr als genug zu tun und von irgendetwas leben muss er ja auch. Aber Jonny, den ich inzwischen als guten Freund und Künstlerkollegen bezeichnen darf, trug dann doch mit einem tollen Bild von Schiffskater Rotbart und seinem Kapitän zu meinem Projekt bei.

Schiffskater Pixie mit Startschwierigkeiten

Jahre sind seitdem vergangen und während ich immerhin „schon“ den zweiten Band der Rotbartsaga auf den Markt gebracht habe, ist der gute Jonny mit seinem Schiffskater Pixie-Projekt kaum weitergekommen. Zwar sind zahlreiche Szenen, Ideen und Abenteuer und sogar Kalender aus seiner Zeichenfeder entstanden, aber die Geschichte selbst kam nicht wirklich voran. Auch wenn ich eifrig an meinem Rotbartprojekt bastelte, ich wünschte mir sehnlichst, endlich ein Schiffskater-Pixie-Buch in den Händen halten zu können. Ich stellte mir auch vor, vielleicht den Textteil dafür zu übernehmen. Aber gerade als Künstlerkollege will man sich ja nicht aufdrängen.

Schicksalhafte Ereignisse

Und dann kam der dritte April 2018 und mit ihm ein mail von meinem Freund. Man hatte ein „Katzinom“ wie er es nannte bei ihm diagnostiziert. Chemo und Bestrahlung machten ihn arbeitsunfähig, aber sein Bedürfnis, das Pixiebuch zu publizieren war ungebrochen. Ob ich vielleicht ein paar kleine Texte, witzige Logbucheinträge für die bereits vorhandenen Bilder machen würde?
So sehr mich die Nachricht vom Katzinom auch erschütterte, über die Textanfrage freute ich mich ungemein. Und natürlich sagte ich zu!

Ein großer Sieg und frischer Wind

Inzwischen hat Jonny seinen Krebs besiegt und aus der Anfrage ist ein wunderbares Buchprojekt geworden, das ich gestalten und mit meinen Texten versehen durfte und dessen erstes Ergebnis inzwischen Erscheienen ist. Es ist ein ungewöhnliches Buch und weitere werden im Laufe der nächsten Jahre folgen. Der Band I, der überall im Buchhandel zu bestelen ist, umfasst (unter anderem) das Tagebuch Pixie Catpickles vom Beginn der Reise im August 1768 bis zur Ankunft in Madeira im September des Jahres.

Vorfreude

Damit Sie sich einen ersten Eindruck vom Buch verschaffen können, im Folgenden schon einmal ein paar „Musterseiten“. Und hier gehts direkt zum Buch.

Zusammen mit den bereits erschienenen Büchern der Rotbartsaga wirklich wunderbare und ganz besondere Gerschenke zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach mal so. Natürlich sollte man sich die Bücher unbedingt auch selbst zulegen – man gönnt sich ja sonst nichts.

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