Vorankündigung: Tierliche Migranten

Fast sieht es so aus, als könnte ich mein Ziel, den zweiten Band zum menschengemachten Artensterben mit dem Titel Tierliche Migranten wie geplant im Oktober dieses Jahres veröffentlichen. Nur noch zwei Teile und ein wenig Kleinkram sind zu verfassen.

Um die Vorfreude meiner LeserInnen anzufachen, poste ich hier schon einmal eine kleine Vorschau mit Auszügen aus den Vorbemerkungen und ein paar fertig gesetzte Seiten.

„Als Schiffskater Rotbart 1658 mit seinem zweibeinigen Freund Carl Carlszoon auf den Spuren Abel Tasmans in die Südsee segelte und als Europäer „Neuland“ betrat, da war das „Zeitalter der Entdeckungen“ in Wirklichkeit bereits seit vielen Jahrhunderten vorbei. Eben dies, also die Geschichte der Besiedelung der Südseeregion durch den Homo sapiens und die europäische Besitzergreifung der Region mit ihren ökologischen Folgen ist Gegenstand des hier vorliegenden zweiten Bandes der Kulturgeschichte des menschengemachten Artensterbens. Die Vertreter der Tierwelt, mit denen sich der fiktive Schiffskater auf seiner zweiten Reise auseinandersetzen musste, waren nicht nur ihm und den europäischen Reisenden seiner Zeit völlig fremd.

Auch dem Leser dieses Buches dürften einige der im speziellen Teil präsentierten tierlichen Vertreter im neuen Licht erscheinen.
Und da der legendäre Schiffskater Rotbart dort seine ersten großen Abenteuer dieser Reise erlebte, wird auch in diesem Buch Tasmanien die erste Station sein, die unter anderem unter dem Aspekt der Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens einer näheren Betrachtung unterzogen wird. Ergänzt werden dieser und jeder der folgenden von den Romanprotagonisten besuchten Orte durch die Vorstellung jeweils dreier endemischer Tierarten, die in Folge der europäischen Expansion entweder ausgestorben oder tendenziell vom Aussterben bedroht sind.

Die zweite Station ist Neuseeland und anschließend reisen wir zu den Tongainseln und Fidschi sowie Papua-Neuguinea mit seinen vorgelagerten Inseln. Jede Station hat dabei klimatisch, ökologisch und kulturell, aber auch europäisch-entdeckungs- und kolonialgeschichtlich ihre Besonderheiten, auch wenn sich am Ende die Ergebnisse der europäischen „Kultivierungs- und Zivilisierungsbemühungen“ hinsichtlich Natur- und Kulturzerstörung zu gleichen scheinen.
Am Ende des Buches wird natürlich wie schon im ersten Band Rotbarts wilde Verwandte auch wieder nachgedacht und angehängt.“

Kategorien: Buchprojekte | Hinterlasse einen Kommentar

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