Neue Crew-Mitglieder

Liebe Freunde,

Projekt Sopnsoring

Projekt Sopnsoring

die Musterrolle darf neue Einträge vermelden. Stompy, Micky und Tommy haben sich heute zur Rotbart-Crew hinzugesellt. Und ich freue mich, an dieser Stelle die Geschichte von Stompy alias The Paw vorstellen zu dürfen, wie sie mir Stompys Commodore persönlich übermittelt hat. Selbstverständlich werden hier im Blog auch die anderen Mitglieder der Musterrolle nach und nach in ungeordneter Reihenfolge mehr oder weniger ausführlich präsentiert. Amy beispielsweise habt ihr ja schon kennengelernt. Aber nun zu Stompy alias The Paw.

Stumpysx„Stampfi – oder auch Stompy, 2 Jahre alt. Ein merkwürdiger Name für einen doch recht schlanken und hochbeinigen Kater, doch als Kitten sah das ganz anders aus. Im Vergleich zum Rest des Körpers waren die Pfoten nahezu riesig und wenn er rannte, machte es den Eindruck, als würde er durch die Gegend stampfen.
Ein Schiffskater durch und durch. Robust, muskulös, binnen 4 Minuten den Hauptmast hoch und wieder runter. Von den Zweibeinern schafft das keiner. Sollte man doch Schiffe von Katzen segeln lassen, das ginge bedeutend schneller und effizienter! – So zumindest seine bescheidene Meinung, aber ihn fragt ja keiner.
Seine Heimat? Ein englischer Zweidecker. Von der Marine. Was die da machen, juckt ihm nicht, viel wichtiger: der Mäusebestand auf dem Kahn ist gleich Null. Und das ist natürlich sein Verdienst, wessen auch sonst. Klar, da ist noch dieser andere Kater… aber der liegt die meiste Zeit nur faul auf der Haut, frisst sich in der Offiziersmesse durch. Der weiß, wie man die Matrosen um den Finger wickelt: Schnurr-schnurr und schon fressen sie ihm aus der Hand!
1 1/2 Jahre Schiffsdienst, das hinterlässt Spuren. Glücklicherweise nicht bei ihm – ihn hat’s auf Landgang erwischt. Die Pfote durchgebissen. Woher sollte er denn wissen, dass die schicke Tigerin schon an den dicken Norweger vergeben war! Sein Herrchen, bzw Gefährte, wie er es auszudrücken pflegt, der Kommandant des Schiffs, hätte da aber auch mal mit aufpassen können.
Stampfi zog sich erstmal zurück. Niemanden sehen, niemanden hören, Wunden lecken. Im Nachhinein entpuppte sich das als großer Fehler, die Pfote entzündete sich böse und obendrein, als er sich mit letzter Kraft auf drei Beinen zum Pier zurück hievte, sah er von seinem Schiff nur noch die Heckgalerie in der Ferne verschwinden.
Er zweifelte nicht daran, dass der Kommandant ihn hatte suchen lassen. Er hatte sie ja rufen hören, aber zum Teufel, als wenn er mit verletzter Pfote wie ein Invalide zu denen hingekrochen käme. Das fehlte noch!
Nun stand er in diesem fremden Hafen: einsam, verlassen, verletzt. Zum Trotz gleich wieder Wunden lecken. Und nun?

Rotbart und seine Crew kamen ihm dabei ganz recht.“

Foto: Stompy – The Paw © Commodore’s Cat

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Kategorien: Jack erzählt, Musterrolle | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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