Übertragung der Dokumententexte
Die Lesbarkeit historischer Dokumente und deren Faksimiles ist beim Abdruck in Büchern naturgemäß oft beschränkt. Da ist zum einen die Schriftart, die von ihrem „Design“ her eben für das Schreiben mit dem Federkiel, nicht aber für einen optimalen Druck geeignet ist. Zum anderen ist die Tinte der ja rund 350 Jahre alten Eintragungen und Briefe gelegentlich ein wenig verblasst und damit ohnehin schwer zu lesen. Und nicht zuletzt reduziert auch die Umsetzung der Originale in Graustufen für den kostengünstigen Taschenbuchdruck die Wiedergabequalität.
Natürlich sind die Inhalte der Dokumente für das Verständnis der Geschichten des Buches nicht notwendig. Sie geben den Protagonisten aber eine jeweils ganz persönliche Note, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Deshalb finden sich auf der Seite Rotbartsaga Journaleinträge und Notizen – in chronologischer Reihenfolge – alle wesentlichen Textdokumente, die im Buch Rotbartsaga – Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon abgebildet sind im Original und in Klarschrift.



Es muss so um 1960 gewesen sein, als mir in der Lankwitzer Stadtbücherei (Berlin) das Buch
Auf dem Speicher von Carlszoons Cottage fanden sich neben allerlei Krempel auch wahre Kunstschätze. So beispielsweise Arbeiten des amerikanischen Seefahrers und Malers Captain Tom Snider des 17. Jahrhunderts (genaue Lebensdaten unbekannt). Der Puritaner lebte in Boston und war von der Malerei des holländischen goldenen Zeitalters beeinflusst.

Der geneigte Rotbartsagafan weiß es bereits: 2009 wurde ich von den Geistern eines gewissen Kapitän Liebermann und des Chronisten Lucae in das Amsterdam des 17. Jahrhunderts entführt. Die Zitate des Friedrich Lucae, die ich im 1. Kapitel als Teil eines Dialogs mit mir während der Reise von Bremen nach Amsterdam veröffentliche habe, stammen tatsächlich aus Lucaes eigener Feder. Die Rotbartsaga ist nämlich nicht das einzige Vermächtnis aus der Zeit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Das was ich Euch bisher als Cover des im September erscheinenden Rotbartbuches vorgesetzt habe war sozusagen ein Dummy. Der war solange für die Vorankündigung des Buches gut, wie dasselbe noch nicht fertig geschrieben war. Nun aber ist es soweit. Die Texte sind geschrieben, der Anhang ebenfalls. Und nun ist auch klar, wie der endgültige Titel („wie alles begann“ war ja auch nur ein Arbeitstitel) heißen wird:






