Der Gourmant unter Rotbarts Schiffskatern
Stammt aus Niederzwehren, einem Dorf bei Kassel, deren Metzger unter Reisenden für ihre feinen „Bratwirschte“ bekannt waren. Als vierbeiniger Kombüsenchef segelte er auf einem Lastkahn über die Fulda und Weser nach Bremen, um dort beim Schiffskoch eines holländischen Kauffahrers anzuheuern. Er zeichnete sich nicht primär durch eine übergroße Abenteuerlust, wohl aber durch ein ausgeprägtes kulinarisches Organisationstalent aus, das ihm unter den Schiffskatzen den Ehrennamen „Roi de Merguez“ (merguez sind kleine, gut gewürzte französische Bratwürste) einbrachte, was eindeutig weltläufiger klingt, als Bratwurstkönig.
Seine Schiffskaterweisheit: „ein ordentliches bière de chat zur saucisse und ich trotze jedem Sturm“

Mit skandinavischen Walfängern gelangte die norwegische Waldkatze nach Neufundland und von dort mit französischen Waldläufern über den St Lorenz-Strom von Neu Frankreich in die Region des Hudson Flusses. Mit Rotbart erlebte die gemütliche Katze, die als „die Französin“ bekannt war die Wirren des King Philip’s Krieges (Krieg zwischen Indianern und Kolonisten) in Neu England 1675/76.
Hallo Freunde, ich bin der Neue. Eigentlich heiße ich Robin, habe mir aber den Schiffskaternamen Löwenherz erarbeitet. Rotbart hat mich in seine Musterrolle aufgenommen. Aber da kannte er mich noch nicht so richtig. Jedenfalls bin ich an Bord eines Ostindienseglers geboren und schon ganze eineinhalb Jahre alt. Mitten im Sturm bin ich zur Welt gekommen, hat meine Mutter erzählt. Das ist auch der Grund warum ich vor Nichts und Niemandem Angst habe. Das zumindest sagte sie immer, wenn sie mich mal wieder aus irgendeinem Schlamassel retten musste.






