Der Depeschenkutter hat den Hafen bereits erreicht und sein Kapitän verkündet die baldige Ankunft des zugegebenermaßen ein wenig behäbigen Rotbartseglers mit der exklusiven Sponsorbuchladung. Dessen Topsegel sind mit dem aktuellen Erscheinen des Buches bei Amazon bereits am Horizont zu erkennen.
Die Produktion der Sponsorenbücher lässt aufgrund der Druckereiauslastung wegen der Frankfurter Buchmesse noch ein wenig auf sich warten. Aber es ist alles auf Kurs. In Zusammenhang mit den unabvorständbaren Umsehen haben wir leider den Passat verpasst, der unser Buchprojektschiff eigentlich hätte spätestens ende September den Bestimmungshafen erreichen lassen sollen. Glaubt mir, liebe Rotbartfreunde und Unterstützer, so eine Reise mit Flauten, Stürmen, Gegenwind und eben klabautermäßigen unabvorständbaren Umsehen ist alles andere als ein Vergnügen. Aber es geht bei der ganzen Geschichte ja nicht um das Vergnügen der Macher, sondern um euch als Leser und Unterstützer. Und dafür, dass ihr bisher so viel Geduld aufgebracht habt, bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich. Ich bin sicher, ihr werdet es nicht bereuen.
Die nächste Phase
Für mich als selbstveröffentlichenden Autor hat die Verzögerung eine ganze Reihe unangenehmer Folgen. Erst jetzt kann ich mit der konkreten Terminierung von Lesungen und Veranstaltungen beginnen, gezielte Medienarbeit, eben systematisches Marketing betreiben. Für viele Aktionen, die ich eigentlich geplant hatte, wie beispielsweise literarische Fluss- oder Seereisen, ist es für dieses Jahr zu spät, vorhandene Pläne müssen zurückgestellt oder gar verworfen, neue erdacht und organisiert werden. Keine Frage, das gehört alles zum Geschäft nicht nur eines selbstveröffentlichenden Autors und ist kein Grund zum Jammern. Aber natürlich bin ich in diesem Zusammenhang für eure Anregungen, Vorschläge und Angebote offen. Immerhin wisst ihr am besten, was dem geneigten Rotbartfan und jenen, die es werden wollen (sollen) gefallen könnte.
Also, auf Amazon ist das Buch schon angekommen, die Sponsorenbücher sind prinzipiell auf dem Weg (müssen nur noch gedruckt, an mich geliefert, von mir signiert, verpackt und versendet werden) und Weihnachten steht vor der Tür 😉
Mit besten Grüßen
Wolfgang Schwerdt

Ja, ich weiß, Kalender gibts wie Sand am Meer. Und eigentlich weiß der geneigte Tier- und sonstige Freund schon gar nicht mehr, wohin mit all diesen schönen, kreativen und liebevoll gestalteten Produkten. Abgesehen davon ist es ja auch eine Frage des Geldes, schließlich können sich Otto und Ottine Normalverdiener ja nicht einfach alles kaufen, was ihnen gefällt.
Und dann noch die andere Idee:
Um mit der schlechten Nachricht gleich ins Haus zu fallen: Der Erscheinungstermin der Rotbartsaga wird sich voraussichtlich um zwei bis drei Wochen verschieben.
Der geneigte Rotbartsagafan weiß es bereits: 2009 wurde ich von den Geistern eines gewissen Kapitän Liebermann und des Chronisten Lucae in das Amsterdam des 17. Jahrhunderts entführt. Die Zitate des Friedrich Lucae, die ich im 1. Kapitel als Teil eines Dialogs mit mir während der Reise von Bremen nach Amsterdam veröffentliche habe, stammen tatsächlich aus Lucaes eigener Feder. Die Rotbartsaga ist nämlich nicht das einzige Vermächtnis aus der Zeit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Spezielles Katzenfutter für die Stubentiger gibt es nicht erst seit 1962, als Whiskas mit dem bekannten Dosenfutter und dem einprägsamen Werbespruch auf den Markt gekommen ist. Bereits im 19. Jahrhundert zogen sogenannte Katzenfleisch-Männer durch London und verkauften den Bürgern, die es sich leisten konnten, vor allem kleingeschittenes Pferdefleisch – zur Darreichung für die felinen Haustiere auf Holzspieße gesteckt (wie die Gartenlaube 1863 berichtet): 
Das was ich Euch bisher als Cover des im September erscheinenden Rotbartbuches vorgesetzt habe war sozusagen ein Dummy. Der war solange für die Vorankündigung des Buches gut, wie dasselbe noch nicht fertig geschrieben war. Nun aber ist es soweit. Die Texte sind geschrieben, der Anhang ebenfalls. Und nun ist auch klar, wie der endgültige Titel („wie alles begann“ war ja auch nur ein Arbeitstitel) heißen wird:






