Archiv des Autors: wolfschwerdt

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Über wolfschwerdt

freier Journalist, Buchautor

Rotbartposter und mehr

PosterAnfASXDass ich mich auch als bildender Künstler betätige, ist vielen meiner Leser sicherlich bereits bekannt. An dieser Stelle möchte ich auf einen neuen Bildersatz aufmerksam machen, der anlässlich des Buchprojektes „Die Rotbartsaga“ entstanden ist und immer wieder erweitert wird. Dieser Bildersatz bestehend aus Seekarten, Illustrationen und Dokumenten, wird ständig erweitert. Die Werke können über den set „Rotbartsaga“ in meinem artflakes-shop gekauft werden.

poster und Kunstdrucke kaufen

Mit dem Poster zum Buch „Wie alles begann“ beginnt die Bilderreise in die Lebensgeschichte des legendären Schiffskaters. Dieses Bild kann auch mit QR-Codes bestellt werden. Damit lassen sich Weiterlesen →

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Rotbart segelt jetzt auch auf Facebook

QRPosterAnfASXMit der FB-Seite „Schiffskater Rotbart“  ist der vierbeinige Vollmatrose aus dem 17. Jahrhundert nun auch auf Facebook präsent. Eigentlich ist es weniger der alte Haudegen, sondern vielmehr die Geschichte des Projektes der Publikation seiner Reisen, die ich auf Facebook dokumentiere.

Am 28.10.2013 habe ich die Seite (des Nächtens) freigeschaltet und innerhalb der ersten beiden Tage haben schon mehr als 50 Menschen auf „gefällt mir“ geklickt. Und das „gefällt mir“ lohnt sich ebenso, wie beispielsweise die Teilnahme an der nebenstehenden Umfrage oder das Abonnieren der FB-Seite (vom Rotbartblog natürlich ganz zu schweigen). Nur selten wird es Wettbewerbe geben, unangekündigte kleine Dankeschöns in Form von exklusiven Rotbartartikeln  allerdings immer mal wieder. Und wer die bekommt, entscheide ich spontan, sei es, dass ich mich über den 100sten (oder 10.000sten 😉 ) Liker freue, oder einen tollen Kommentar bei der Abstimmung, einen besonders eifrigen Teiler, eine besonders schöne (und möglichst auch praktisch umgesetzte) Unterstützungsidee oder oder oder. Dranbleiben an dem Projekt lohnt sich also allemal. Und je größer die Unterstützung, desto schneller segelt Rotbart der Veröffentlichung seiner Reisen entgegen.

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Die unfreiwillige Schiffskatze

Publiziert am 16. Oktober 2013 von Der Sehfahrer

SWE-2013-649-300x204Wenn ich in Urlaub fahre, dann habe ich in aller Regel ein klares Ziel vor Augen. Auch wenn das Ziel “der dritte Stern von links” heißen sollte. Ein Mann muss ein Ziel haben, sonst verirrt er sich im Leben, und erst recht in der Wildnis. Dass das bei Katzen auch so sei, davon war ich bisher überzeugt. Doch eines Tages wurde ich eines besseren belehrt. Weiterlesen bei Sehfahrten

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Die Perserin

Erinnerungen an Rotbart

P8150017_101-102009082Die Begegnung mit der graugestreiften Schiffskatze war zwar schon viele Tage her, doch immer noch gingen mir die Bilder durch den Kopf. Ihre Erlebnisse erschienen mir im Nachhinein geradezu “unglaublich”. Fast könnte man meinen, es sei reinstes Seemannsgarn gewesen, doch irgend etwas an ihr sagte mir, dass nicht alles frei erfunden war. Sicher waren einige Aspekte im Laufe der Zeit durch ihre reichliche Fantasie ausgeschmückt worden, aber das ist bei Geschichten im allgemeinen ganz normal. Doch die Reisen, die sie mir auf Carls Schiff schilderte, die waren sicher real. Auch die Abenteuer gab es bestimmt, da schien sie mir ehrlich gegenüber gewesen sein. Ihre Beziehung zu Rotbart hingegen, da war vielleicht der Wunsch eher Vater des Gedanken. Doch was sie über ihre Wahlschwester erzählte, das erschien mir dann doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Ja, wirklich, an den Haaren, denn es ging um eine schneeweiße Perserkatze mit samtenem Fell und blitzenden Augen. Eine Perserkatze auf einem Schiff? Weiter auf Sehfahrten

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Erinnerungen an Rotbart

Zugegeben, ich bin ja nur ein Buchautor, der nach sorgfältigen Recherchen die Lebensgeschichte des legendären Schiffskaters Rotbart zu rekonstruieren und niederzuschreiben versucht. Dabei offenbaren sich mir nicht nur immer neue Abenteuer,  sondern auch Spuren von Familienmitgliedern Rotbarts und seines Kapitäns, die so ganz nebenbei mit zum Teil erstaunlichen Zusammenhängen zwischen kleinen nordhessischen Dörfern und Städtchen (hier sein nur an Wanfried erinnert) und der großen weiten Welt in der die Rotbartsaga spielt, überraschen.

Und dann gibt es da noch eine weitere geheimnisvolle Welt, die eng mit dem Leben des legendären Schiffskaters verwoben ist: die der Katzen selbst. Mein Freund, der Sehfahrer, hat diese Welt auf eine ganz eigene Weise entdeckt. Hier kommen die Katzen, die Rotbart persönlich kennengelernt haben, zu Wort. Oder besser, sie melden sich zu Wort und bringen dabei ganz neue Aspekte bekannter und noch unbekannter Abenteuer zur Sprache, Aspekte, die sich nur bedingt aus den historischen Tage- und Logbüchern herauslesen lassen. Sehfahrers Geschichten beginnen in den Wäldern von Skåne, dem Urlaubsdomizil meines Freundes. Unter dem Titel „Alte Erinnerungen“  beschreibt er sein erstes Treffen mit Graulocke:

Alte Erinnerungen

London Herbst 2012-1 083“Rotbart? Den Namen habe ich lange nicht mehr gehört!” Sofort hatte ich ihre Aufmerksamkeit, als ich diesen legendären Namen aussprach. Die graugestreifte Katze starrte mich an, als ob sie einen Geist gesehen hätte. Selbst hier im Norden, in den Wäldern von Skåne, wo ich nicht damit gerechnet hätte, schien der Name Rotbart einiges Gewicht zu haben. “Ja, den kenne ich. Oder besser: Ich kannte ihn einst. Aber das ist eine lange Geschichte.” Na, das konnte ja was werden, dachte ich mir im Stillen. Selbstverständlich wandte ich mich nicht ab. Keiner hat es je gewagt, die Erzählung einer Schiffskatze zu unterbrechen. Man zollt ihnen Respekt, diesen unerschrockenen Vierbeinern. Weiter auf Sehfahrten.

Als Autor der Rotbartsaga bin ich stolz darauf, dass die Lektüre meines Werkes einen Leser zum Verfassen solch wunderschöner und eigenständiger Geschichten rund um meine Protagonisten verführt (und damit umgekehrt auch wieder mich inspiriert). Und so darf und werde ich mit dem größten Vergnügen unter der Kategorie „Erinnerungen an Rotbart“ auch die zukünftigen Schiffskatzen- Episoden des Sehfahrers auf dem Rotbartblog vorstellen. Herzlichen Dank!

Es versteht sich von selbst, dass Copyright und Urheberschaft der Texte und Fotos in der Kategorie „Erinnerungen an Rotbart“ beim Sehfahrer liegen.

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Neue Cover für Rotbart

RotCovergesSXNachdem ich nun zunächst einmal die Basisdaten der Reisen des legendären Schiffskaters Rotbart ermitteln konnte, habe ich mich entschlossen, im Laufe der nächsten Jahre die Niederschrift der ganzen Saga in Angriff zu nehmen. In den Unterlagen in Carlszoons Cottage habe ich inzwischen auch so manches neue Abenteuer des Katers und seines Kapitäns entdeckt. Selbstverständlich werde ich die hier nicht verraten, denn sie sind den geplanten Rotbart-Bänden über die fünf Reisen vorbehalten. Weiterlesen →

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Carlszoons Cottage an der Mündung des Mystic River

CarlsCott1675Es war gar nicht so einfach gewesen, Carlszoons Cottage anhand der doch recht ungenauen Angabe des mysteriösen Holländers aufzuspüren. Und als ich durch vergleichende Studien historischer und moderner Karten schließlich ausgerechnet auf die Küste der Mündung des Mystic River am Zugang zum Long Island Sund gestoßen bin, war ich natürlich misstrauisch. Aber die Bezeichnung des Flusses hat nichts mit Mystik zu tun, sondern ist Opfer der angloamerikanischen Verballhornung der ursprünglichen indianischen Bezeichnung „missi-tuk“, was soviel bedeutet wie großer Fluss mit von Wind oder Gezeiten verursachten Wellen. Die ersten Siedler hatten die Gegend am Westufer noch „Mistick“ genannt, heute ist das Gebiet als Old Mystic bekannt. Weiterlesen →

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Ein Ort zum Träumen: Der historische Hafen in Wanfried

Es begann im Frühjahr 2007, als ich des Öfteren  die alte Schlagd im nordosthessischen Werrastädtchen Wanfried besuchte. Ein historisches Hafenensemble mit gemütlichem Biergarten lädt dort zum Verweilen und Träumen ein. Und so kam es, dass eines Tages, während ich über das sonnenglitzernde Wasser blickte und meine Gedanken in maritime Fernen schweiften, ein alter Mann auftauchte, ein Holländer, der sich mir als Carlszoon vorstellte und von einem seiner Vorfahren aus dem 17. Jahrhundert erzähle.

Was dann folgte, ist bekannt und kann hier nachgelesen werden. An dieser Stelle möchte ich mit dem Bild einfach nur den kleinen aber feinen historischen Hafen in Wanfried vorstellen, den Ort, wo alles begann.

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Der geheimnisvolle Speicher in Carl Carlszoons Cottage

Vieles von dem, was ich über die Hintergründe der Entdeckung der Geschichten des legendären Schiffskaters Rotbart berichte, klingt auf den ersten Blick wie Seemannsgarn. Nicht umsonst habe ich daher versprochen, immer mal wieder die entsprechenden historischen Dokumente als Faksimile zu veröffentlichen.

Dass ich die Beweise für meine Geschichten nur nach und nach liefern kann, liegt angesichts des Durcheinanders auf dem Speicher von Carlsons Cottage nahe. Hier eine Bestandsaufnahme zu machen und die Artefakte und Dokumente zu katalogisieren und die jeweiligen neuen Geschichten dahinter zu entdecken, ist natürlich eine Sisyphusarbeit.

Damit ihr liebe geneigte Leser nicht ungeduldig werdet, habe ich mal eine Aufnahme eines Teiles des Speichers gemacht, so, wie ich ihn bei meinem ersten Besuch vorgefunden habe. Diesen Anblick möchte ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten, damit niemand glaubt, ich denke mir das alles nur aus.

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Briefe, Karten, Bücher und Schrumpfköpfe

Was sich mir beim Stöbern auf dem Speicher des betagten Kapitänshauses zunächst als lose Sammlung von Fragmenten alter Bücher und Briefe präsentierte, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als eine wahre historische Schatzkammer. Kapitän Carl Carlszoon hatte mit seinen Reisejournalen, den zahlreichen Skizzen und Karten und natürlich der einen oder anderen „Kuriosität“, die er von seinen Reisen in die fernen Länder mitbrachte, eine maritime Zeitkapsel aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hinterlassen. Darunter immer wieder Notizen über Schiffskater Rotbart, der – wie aus den bisher gesichteten Unterlagen hervorgeht – wohl schließlich zusammen mit Carl Carlszoon auf dessen kleinen Küstensegler in den Ruhestand gegangen war.
An dieser Stelle noch ein Ausschnitt aus der Seekarte, auf der Carlszoon noch einmal die Hai-Episode vermerkt hat.

KarteAusHaiText

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