Sammy – Vechtersbaas

Sammy wurde im Alter von 8 Jahren als verwahrloster Straßenkater von der Katzennothilfe aufgenommen. Er war herrenlos, unkastriert, nicht geimpft, nicht gechipt und voller Flöhe und Zecken. Seine zerkratzte Nase zeugt von zahlreichen Revierkämpfen mit anderen Straßenkatzen. Im Zusammenleben mit zwei jungen Katern hat er nichts von seiner Dominanz und Rauflust eingebüßt. Sammy wird immer vom Anspruch getrieben, Chef sein zu müssen.
Und so segelt Sammy nun im dritten Band der Rotbartsaga als Schiffskater Vechtersbaas (Raufbold) mit in die Südsee. Wie sich das Zusammenleben vieler starker Charaktere im doch recht beschränktem Schiffsrevier gestaltet werden wir sehen. Klar ist, auch Vechtersbaas wird sich nicht so schnell den Fisch unter den Pfoten wegnehmen lassen.



Stammt aus Niederzwehren, einem Dorf bei Kassel, deren Metzger unter Reisenden für ihre feinen „Bratwirschte“ bekannt waren. Als vierbeiniger Kombüsenchef segelte er auf einem Lastkahn über die Fulda und Weser nach Bremen, um dort beim Schiffskoch eines holländischen Kauffahrers anzuheuern. Er zeichnete sich nicht primär durch eine übergroße Abenteuerlust, wohl aber durch ein ausgeprägtes kulinarisches Organisationstalent aus, das ihm unter den Schiffskatzen den Ehrennamen „Roi de Merguez“ (merguez sind kleine, gut gewürzte französische Bratwürste) einbrachte, was eindeutig weltläufiger klingt, als Bratwurstkönig.
Hallo Freunde, ich bin der Neue. Eigentlich heiße ich Robin, habe mir aber den Schiffskaternamen Löwenherz erarbeitet. Rotbart hat mich in seine Musterrolle aufgenommen. Aber da kannte er mich noch nicht so richtig. Jedenfalls bin ich an Bord eines Ostindienseglers geboren und schon ganze eineinhalb Jahre alt. Mitten im Sturm bin ich zur Welt gekommen, hat meine Mutter erzählt. Das ist auch der Grund warum ich vor Nichts und Niemandem Angst habe. Das zumindest sagte sie immer, wenn sie mich mal wieder aus irgendeinem Schlamassel retten musste.










