Beiträge mit dem Schlagwort: Schiffskatzen

Spiky MacHatch der Clansdog auf Rotbarts Schiff

Aengus MacHatch

Aengus MacHatch, Bordhund der La Grande Nef d’Ecosse

Vor allem auf englischen Schiffen wurden im 16. und 17. Jahrhundert nahezu ausschließlich Hunde als Rattenjäger eingesetzt. Denn nachdem 1484 Papst Innocent VIII. Katzen als sündhafte Teufelsbrut verdammt hatte, bekamen sie dort für rund zwei Jahrhunderte keine Pfote mehr auf die Planken. Kein Wunder, dass die Bordhunde von den britischen Inseln einen gewissen Dünkel entwickelten, der die vermeintlich natürliche Feindschaft zwischen Hund und Katze noch nährte. Zumindest dann, wenn die beiden Spezies auf neutralen Planken aufeinandertrafen. Auch Spiky MacHatch war so ein standesbewusster Schiffsratter, den eine innige Feindschaft mit Schiffskater Rotbart verband und der mit diversen anderen Vertretern der kläffenden Zunft zu den Protagonisten des zweiten Bandes der Rotbartsaga gehört (selbstverständlich nach den legendären Schiffsfelinen 😉 ). Hier Spikys Geschichte

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Katzenmaler Captain Tom Snider aus dem 17. Jahrhundert

 Eine sensationelle Entdeckung, die die Kunstwelt elektrisiert

Carlszoon3SXAuf dem Speicher von Carlszoons Cottage fanden sich neben allerlei Krempel auch wahre Kunstschätze. So beispielsweise Arbeiten des amerikanischen Seefahrers und Malers Captain Tom Snider des 17. Jahrhunderts (genaue Lebensdaten unbekannt). Der Puritaner lebte in Boston und war von der Malerei des holländischen goldenen Zeitalters beeinflusst.

Bis vor wenigen Jahren war dieser Künstler aus Neu England völlig unbekannt und einige seiner Bilder wurden seinem bostoner Kollegen Captain Thomas Smith zugeschrieben. Auf dem Speicher von Carl Carlszoons Cottage entdeckte ich jedoch mehrere Werke von Tom Snider, die (siehe oben und unten) Sniders Freund Carl Carlszoon und seinen Schiffskater Rotbart zum Gegenstand haben. In Carlszoons Unterlagen gibt es noch weitere Hinweise auf das Wirken Sniders, denen ich noch nachgehen muss. Möglicherweise sind sie gelegentlich gemeinsam gesegelt. Und auch Snider muss wohl ein Katzenfreund gewesen sein, zumindest lässt ein Hinweis auf ein noch verschollenes Selbstporträt Sniders mit Katze darauf schließen. Aber meine Recherchen stehen diesbezüglich noch ganz am Anfang. Fest steht bereits jetzt, dass meine Entdeckung des bislang unbekannten Malers eine Sensation für die Kunstwelt darstellt.

Carlszoon PortraitSX

Portrait des Kapitäns Carl Carlszoon mit seinem Schiffskater Rotbart (von Captain Tom Snider). Das Schiff im Hintergrund ist wohl eine Reminiszens an die erste gemeinsame Reise und den Schiffbruch vor Sumatra. Das Buch, das Carlszoon präsentiert (wohl eines seiner Reisetagebücher), hat mich zur Gestaltung des Covers der „Rotbartsaga“ angeregt.

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Dem unbekannten Schiffskater

Ein Gedicht zu Ehren der Schiffsfelinen

 

Just in caseLiebe Freunde der Schiffskatzenkultur

zur allgemeinen Erbauung und zu Ehren aller Schiffskatzen hört Ihr hier ein Gedicht von Wolfgang Schwerdt, gesprochen von Christoph Walter. Ihr könnt es Euch jederzeit – ebenso wie die anderen Hörgeschichten – auf der Seite Rotbart fürs Ohr anhören. Und nun viel Spaß mit der Ode an die vierbeinigen maritimen Kammerjäger. Los gehts, wenn Ihr auf den weißen Pfeil im roten Kreis im Sprechbereit-Widget klickt.

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Rotbartsaga-Sponsorenbücher auf Heimatkurs

 Mit dem Postkutter unterwegs

Kiste

BuchkatzGestern sind sie angekommen, die speziell für die Sponsoren gedruckten Roatbartsagabücher. Wie die Fotos zeigen, hielt sich das Interesse von Sally (alias Molly) und Benno (alias Großtaze) durchaus in Grenzen.

Ganz anders hingegen beim Verpacken der Bücher, zumindest Sally hat ordentlich dabei geholfen. Aus bestimmten Gründen kann ich davon an dieser Stelle aber noch keine Fotos zeigen.
Wie dem auch sei, ich danke meinen UnterstützerInnen jedenfalls ganz herzlich für ihre Geduld. Das Warten wird aber bald ein Ende haben, denn noch heute gehen die Bücher zur Post.

Wer sich nicht zum Sponsoren durchringen konnte, hat ja jederzeit die Möglichkeit, sich sein Exemplar hier zu bestellen.

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Captn’s Cat Ltd – Aus Spaß an der (Vor-)Freude

Nein, es ist kein Spruch, kein Vertrösten, kein Hinhalten. Die Arbeit am Buch Rotbartsaga – Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon neigt sich ihrem Ende zu. Ein paar etwas kompliziertere Satzarbeiten stehen noch aus, und dann gehts los zur Druckerei und in die Amazon-Create-Space-Maschinerie. Eine E-Book-Version ist auch geplant, aber die kommt nach der Taschenbuchausgabe. Bis zum baldigen Erscheinen des Taschenbuchs ein wenig Unterhaltung mit Captn’s Cat Ltd, der Food for Seafaring Cats Company. Die Diaschau findet Ihr ebenfalls in der Bildergalerie, dort gibt es auch den Link zur Poster und Postkartenbestellung.

Vielleicht wird ja – bei entsprechendem Interesse ein Kalender draus. Also rennt mir mit begeisterten Anfragen die Bude ein 😉

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Die Klabautermiez

Klabautermiez 2

Klabautermiez 2

In den alten Tagen, als Mensch und Katze noch mit Segelschiffen die Meere befuhren, da waren neben Seeungeheuern, Gewittern und Stürmen auch Geister und Dämonen allgegenwärtig. Nicht nur das Erscheinen des fliegenden Holländers auf fernen Ozeanen bedeutete den nahen Untergang des eigenen Schiffes, auch an Bord ging nicht immer alles mit rechten Dingen zu. So hatten die zweibeinigen Seeleute ihren Klabautermann als ständigen Begleiter und für Generationen von Schiffskatzen war eine Seereise ohne die Anwesenheit einer Klabauterkatze unvorstellbar. Mehr zur Geschichte der Klabautermiez.

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Klabautermiez und Rabaukestory

Ein neues Kleinod in der Rotbartsaga-Schatzkiste

 

Klabautermiez 1

Klabautermiez 1

Liebe Freunde der Rotbartsaaga,

während ich kontinuierlich am eigentlichen Buch arbeite, damit es rechtzeitig zum September fertig wird, kümmere ich mich (neben vielen anderen Dingen, die zum Büchermachen gehören) gleichzeitig um die zunehmende Zahl von Rotbart-Crew-Mitgliedern, die sich erfreulicherweise in die Musterrolle eintragen lassen. Und je mehr Mitglieder der vierbeinigen Schiffsmannschaften hinzukommen, desto mehr neue und eigenständige Geschichten enstehen, die nur ganz am Rande etwas mit der eigentlichen Rotbartsaga zu tun haben.

Rabauke meets Roi de Merguez

Da ist zum Beispiel die Geschichte des Rotbartsohnes Rabauke, der 1665 seine Heimat in Nordhessischen Wanfried gefunden und sich als Flussreisender einen Namen in der Region um Werra, Fulda und Weser gemacht hat. Und wie es der Zufall so will, machte sich gerade zu jener Zeit der Vorfahr eines gewissen Max Schneider, der legendäre  Roi de Merguez aus Kassel auf, um über Fulda und Weser nach Bremen und von dort aus in die weite Welt zu segeln. Dass die beiden lebenslustigen Kater gemeinsam so manche Abenteuer bestanden, bevor den Roi de Merguez schließlich das Fernweh packte, versteht sich von selbt. Diese Abenteuer gehören allerdings einem anderen Sagenkreis als dem der Rotbartsaga an.

Die Suche nach der Klabautermiez

Die andere Geschichte ist die Suche nach der geheimnisvollen Klabautermiez, die der kleine Löwenherz, Vorfahr des Robin aus der Katzennothilfe in Hessisch Lichtenau, angezettelt hatte und an der zwar nicht der legendäre Rotbart, wohl aber viele Mitglieder der Rotbartcrew beteiligt waren. All diese Geschichten, die nicht ungeschrieben bleiben sollten, dürfen meine multiple Autorenpersönlichkeit nicht an ihrer eigentlichen Aufgabe hindern: die Niederschrift der Rotbartsaga. Damit die vielen neuen Schiffskatzengeschichten, in die die einzelnen Crewmitglieder unabhängig von Rotbart verwickelt waren, nicht untergehen, habe ich mich entschlossen, entsprechende Bilder – sozusagen als virtuelle Merkzettel – zu kreieren und zu veröffentlichen. Die erste dieser Arbeiten sehen Sie hier. Ob diese Illustrationen im Einzelfall tatsächlich Eingang in das aktuelle Buch oder gar ein anderes finden werden, lasse ich dabei noch offen. In jedem Fall können sie jeweils sowohl als Postkarten als auch als Fotoposter unterschiedlicher Größe (bis hin zu ca. 50×75 cm) bestellt werden. Natürlich unterstützen Ihre/Eure Bestellungen das Rotbartsaga-Buchprojekt. Aber vor allem diese Bilder, die ja über den Eintrag in die Musterrolle hinausgehen sind auch als herzliches Dankeschön an alle menschlichen und tierischen Unterstützer gedacht, die mir mit ihren Aktivitäten weitaus mehr als nur materielle Unterstützung geben.

Mit besten Grüßen

Wolfgang Schwerdt

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Cats in Japan als Postkarte

eine Illustration zu Kapitel 8

Bild D13

Bild D13

Bild D 12

Bild D 12

Das Motiv Auf den Dächern von Nagasaki (sowohl als Mittags als auch als Nachtversion) gibt es ab sofort auch als Postkarte. Neben Rotbart sind darauf zu sehen:

Chiyu-San “Schnurren ist die höchste Form der Diplomatie“

Löwenherz “Warum nicht mal mit ‘nem Luchs raufen, ist ja auch nur eine Katze.”

Molly ist zusammen mit Rotbart bei dessen dritter Reise auf dem Fliegenden Holländer gelandet. Als es Rotbart gelungen war, wieder von Bord zu entkommen, musste er Molly zurücklassen. Zusammen mit der Viererbande machte er sich nach der zweiten Begegnung mit dem Fliegenden Holländer in Nieuw Amsterdam auf, Molly zu befreien.
Seit ihrer Rettung vom Geisterschiff ist sie ein wenig verhuscht und scheint zwischen den Welten zu wandern. Genau das sollte sich für die Rotbartcrew bei ihrem Japanabenteuer als außerordentlich hilfreich erweisen.

Ihre Weisheit: „Geisterkatzen sind totlangweilig.“

Van der Hund: Am Van-See in der heutigen Osttürkei geboren, wurde die Katze – die Mutter wurde Opfer eines Löwen – von einer Herdenschutzhündin aufgezogen. Mit einer Karawane gelangte sie auf einem Zweig der Seidenstraße an den persischen Golf und wurde Schiffskatze auf arabischen Dhauen im indischen Ozean. 1667 verschlug es sie an Bord der Republiken. Ihre speziellen Qualitäten konnte Van der Hund, die eigentlich Katzen nicht mag, bei dem Japan-Abenteuer mit Rotbart, Löwenherz, Molly und Chiyu-San voll ausspielen.

Ihre Maxime: „Wer was von meiner Herde will, muss erst mal an mir vorbei.“

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Außenposten Japan

Trudi alias Chiyu-San neu an Bord

Trudi -  Chiyu-San “Schnurren ist die höchste Form der Diplomatie“

Trudi – Chiyu-San “Schnurren ist die höchste Form der Diplomatie“

Mit drei Jahren landete die europäische Schiffskatze Trudi 1659 auf der Insel Dejima in der Bucht von Nagasaki. Bald nannte man sie nur noch Chiyu-San, was soviel bedeutet wie ehrenwerte Freundin, weil sie mit Jedermann, ob Zwei- oder Vierbeiner, gut auskam. Den wenigen europäischen Schiffskatzen, die je ihren Fuß auf japanischen Boden gesetzt hatten, bot sie emotionalen Halt in der Fremde und nicht zuletzt wichtige Informationen und praktische Hilfe. So auch Rotbart, den sie 1667 bei seiner Rettungsmission für Löwenherz unterstützte.

Ihr Wahlspruch: “Schnurren ist die höchste Form der Diplomatie“

In ihrem heutigen Leben ist Trudy fester Bestandteil der Katzennothilfe-Mannschaft. Dort war sie mit drei Jahren trächtig gelandet und hatte fünf Jungen das Leben geschenkt, die alle in Gute Hände vermittelt werden konnten. Mit ihrem ruhigen, anschmiegsamen und freundlichen Wesen betreut sie seit nunmehr rund acht Jahren sowohl die zwei- als auch die vierbeinigen Bewohner und Gäste der Katzennothilfe.

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Auszug aus der Musterrolle

MusterrolleSchnapp1Es ist schon erstaunlich, was eure vierbeinigen Lieblinge in einem früheren ihrer neun Leben so getrieben haben und wovon die meisten von euch noch gar nicht wissen. Das geht von Spelunkeninhabern über Schiffskatzen bis hin zu freiberuflichen Special Task Forces. Viele von ihnen hatten jeweils wenigstens teilweise den legendären Rotbart auf seinen Abenteuern begleitet und haben deshalb auch Eingang in die Geschichten und Illustrationen der Rotbartsaga (z.B. Lucky Ladies Taverne) und natürlich die Musterrolle gefunden. Hier ein kleiner Auszug aus der aktuellen Rotbartsaga-Musterolle, so wie sie im Buch veröffentlicht werden wird. Auch euer Kater, eure Katze kann dabei sein!

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